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Freitags war ein
wunderschöner Abend in kleinem Kreis. Da wir in diesem
Jahr nicht viele Treffen mitgemacht haben, war es schön,
einige aus dem Club wieder zu sehen und nach Herzenslust
zu ratschen. An das Aufstehen am nächsten Morgen denkt
man dann immer zuletzt.
Zum Glück war am
Samstagmorgen die Abfahrt erst für 9.30 Uhr geplant. Das
kam mir sehr entgegen, da ich überhaupt nicht gern
aufstehe. Nach einem guten Frühstück kam das große
Klappern. Viel kalt, aber Sonne. Große Augen bei manchen
Herren, weil die guten Autos von einer Reifschicht
bedeckt waren. Offen fahren wurde, bis auf eine
Ausnahme, dann auf die Mittagsstunde verlegt. Und los
ging es durch das schöne hessische Bergland. Die Farben
der Natur waren unbeschreiblich. Dazu die tolle Gegend.
Auf und ab, durch kleine Dörfer und Gemeinden immer mit
einer großartigen Sicht über Berg und Tal. Ich habe mich
nicht satt sehen können.
Nach ca. 2,5 Stunden sind
wir dann in Ottrau-Immichenhain angekommen, wo wir schon
von Frau Keil in Ihrem Hofstübchen zur Vesper erwartet
wurden. Alles was uns serviert wurde, war aus eigener
Herstellung. Brot aus dem Ofen und zig verschiedene
Wurstsorten aus der eigenen Schweinehaltung (450 Stück).
Frank Prondzinski hat vor allem der „Schweinekäse“ gut
gemundet, da ja alles vom Schwein war, was uns laut Frau
Keil serviert wurde. Zum Abschluss gab es natürlich noch
ein lecker Schnäpschen aus der hauseigenen Brennerei.
Einige von uns und auch ich ließen sich den Herrenlikör
„Hochspannung“ mit 54 Umdrehungen gut schmecken. Leider
überfiel mich dann im Auto auf dem zweiten Teil unser
Fahrtroute eine derartige „Niederspannung“, das ich ein
kleines Nickerchen halten musste und erst wieder das
Licht der Welt in Laubach beim Münch - Motorenmuseum
erblickte.
Hier im Museum begrüßte uns
Friedel Münch persönlich. Er hat einiges Interessantes
aus seinem Leben und zu seinem Werk erzählt. Wir
erhielten alle eine handsignierte Autogrammkarte von
ihm. Auch ein Original Münch - Mammut - Motorrad wurde
uns gezeigt und erklärt. Ansonsten gab es jede Menge
Motoren in allen Größen und von sämtlichen fliegenden,
schwimmenden und fahrenden Vehikeln zu sehen. Nun muss
ich sagen, das es in der Halle bei Herrn Münch doch
etwas frisch, um nicht zu sagen kalt, war. Kaffeedurst
überfiel mich und andere. So baten wir Ruth, uns noch
vollkommen ungeplant zu einem Café zu führen.
Hat von der Zeit auch noch
super hingehauen und unsere Gelüste wurden ausreichend
befriedigt. Auch der letzte Abschnitt der Strecke zum
Hotel hin war noch wunderschön. Es ging zum Teil
über die legendäre
Rennstrecke „Schottenring“. Was wohl noch einigen ein
Begriff sein wird. Was auf jeden Fall ganz super war:
die Sonne! Den ganzen Tag hat sie uns vom Himmel
heruntergeleuchtet. Für eine Jahresabschlussfahrt hätte
es nicht schöner sein können.
Aber der Tag sollte auch
noch ganz toll beendet werden. Es gab ein ganz leckeres
Galabüfett zum 5-jährigen Bestehen des Clubs. Mir läuft
jetzt noch das Wasser im Schnabel zusammen. Ruth hat
sich auch noch einige schöne Dinge als Geschenk für
jeden von uns einfallen lassen. Vielen Dank noch mal auf
diesem Weg. Der Abend war dann auch noch lange nicht zu
Ende und es war auf jeden Fall ein gelungener Tag.
Sonntag war bis 10.00 Uhr
(!) Zeit für das Frühstück, dann ging es zur
Jahreshauptversammlung. Hiernach bedankten wir uns bei
Ruth mit einem bunten Blumenstrauß für ihre Arbeit.
Weiteres gab es nicht,
außer das wir nun langsam voneinander Abschied genommen
haben und hoffen uns alle gesund und munter im neuen
Jahr wieder zu sehen.
Wir wünschen
allen Mitgliedern auf diesem Weg auch Gesundheit, Glück
und alles Liebe für das neue Jahr und hoffen, das sich
schon alle so wie wir auf die nächsten Clubtreffen
freuen. |