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Die Vorfreude auf das 2.
Gemeinschaftstreffen mit der Internet Community mbslk.de
und uns war gegeben. Alain Blind hatte im Vorfeld allen
Teilnehmern eine sehr aufwendige CD-ROM erstellt, die
u.a. – als Film dargestellt – die Anfahrt zum Hotel, zur
Waschanlage usw. enthielt.
Die Wetterprognosen waren
relativ gut – am Wochenende über den 1. Mai sollte es
gutes Wetter geben. Na ja, sollte...... Die Anfahrt
verlief für die meisten nass. Aber mit Eintreffen am
gebuchten Hotel Clostermanns Hof in Niederkassel kam
auch die Sonne zum Vorschein! Das Hotel übertraf wohl
die Vorstellung von uns allen – es war wie im Urlaub!
Die Hotelanlage war ein
alter Bauerhof, der nach und nach edelst restauriert
wurde. So gab es sowohl im Außenbereich als auch in der
Hotelanlage einen Innenhof.
Donnerstag,
1. Mai
Für den Donnerstag war eine
Kolonnenfahrt durch den McDonald
McDrive angedacht.
Also setzten sich 12 SLK in Bewegung und fuhren zu
McDonalds. Es war eine Augenweide und bei McDonalds gab
es staunende Gesichter. „Ja was ist denn hier los? Alles
Mercedes?“ Nach dem der ein oder andere den geliebten
Hamburger gegessen hatte setzten wir uns wieder in
Bewegung zum Hotel.
Für 20.00 h war der Empfang
angesagt. Nach und nach trudelten die letzten Teilnehmer
ein. Das Hotel hatte einen ganz tollen Empfang im
Wintergarten vorbereitet – und es gab Sekt und ein
kleines Kanapee Büffet auf Kosten des Hauses. Nachdem
Torsten einiges zum Ablauf des Treffens gesagt hatte,
zogen wir in die Gaststube Closterstube um. Hier wurde á
la carte gegessen. Dieter Blind, dem wir ein ganz, ganz
dickes Dankeschön sagen, hatte sich mal wieder etwas
einfallen lassen. Er hatte einen großen Karton mit SLK
Modellen, T-Shirts usw. mitgebracht, die nun unter den
Teilnehmern verlost wurden. Dabei hatten wir viel Spaß
und es wurde auch wieder viel gelacht. Vor allem, wenn
ein sehr gut durchtrainierter Männerkörper ein T-Shirt
in Größe S vorführt. Die Vorfreude auf die nächsten Tage
war gegeben.
Freitag, 2.
Mai
Nachdem wir schon mit
Sonnenstrahlen geweckt wurden, stand der guten Laune
nichts im Wege. Zuerst stand in Bonn das Haus der
Geschichte auf dem Programm. Das Haus der Geschichte
zeigt in einer Dauerausstellung deutsche Zeitgeschichte
vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis in die Gegenwart.
Die Ausstellung ist chronologisch gegliedert, sie bietet
einen Weg mit visuellen und akustischen Eindrücken. Das
Museum präsentiert Politik-, Wirtschafts- und
Gesellschaftsgeschichte, Lebendbedingungen des Alltags
sowie wichtige Aspekte aus Kunst und Kultur. In 2
Gruppen erlebten wir eine sachkundige Führung. Die Zeit
verging zu schnell und wir waren und einig – hier müssen
wir noch mal wieder hin.
Nach dem Museum stand
„Freizeit“ auf dem Programm. Einige nutzen diese zum
weiteren Museumsbesuch, andere bummelten durch Bonn und
ein Teil nutzte den Einkauf bei Hans Riegel. Hans
Riegel? HARIBO!
Um 14.30 h trafen wir uns
zur Abfahrt zur RKG nach Siegburg. Auch hier hatte
Dieter Blind eine weitere Überraschung parat – einen Tag
vor der offiziellen Vorstellung bekamen wir das neue CLK
Cabrio zu sehen. Wir stärkten uns bei Kaffee und Kuchen
und als Highlight gab es Pralines mit einem Mercedes
Stern. Ganz lange hatten wir keine Zeit: um 18.30 h
starteten wir zum Contra Kreis Theater nach Bonn. Hier
wartete das Stück
„Einmal nicht aufgepasst“
mit Jochen Busse u. a. auf uns. Schutzengel Engelbert,
in diesem Fall Jochen Busse, hat ein Problem. Sein
Revisor macht ihn ziemlich barsch darauf aufmerksam,
dass er seine Schützlinge auf Erden seit längerer Zeit
sträflich vernachlässigt. Vor allem ein junges Mädchen –
Sarah von Hohenlindt. Die steckt nämlich in mächtigen
Schwierigkeiten. Schweren Herzens begibt sich der ewig
nörgelnde Beamtenengel darauf hinunter zu den Menschen.
Hier lebt die süße 25-jährige Sarah ein bislang
unbeschwertes Studenten-Lodderleben mit dem
Fahrradkurier und Hip Hopper Benni. Was sich aber
schlagartig ändert, als ihre Mutter anruft und völlig
überraschend ihren Besuch ankündigt – Panik pur!
Ich glaube im Namen aller
sagen zu können: Das war das Highlight des Treffens!
Selten haben wir so viel gelacht! Uns taten vom
Klatschen die Hände weh. Es war ein unvergesslicher
Abend. Nach der Vorstellung hatten wir noch das
Vergnügen, dass Jochen Busse zu uns kam. So stand auch
dem gemeinsamen Erinnerungsfoto nichts im Weg. Wir haben
uns übrigens sagen lassen, dass Jochen Busse in der
samstags Vorstellung gefragt hätte, wo denn diesesmal
die Mercedes-Fans mit ihren Ferraris wären :-)
Nach der
Vorstellung fuhr ein Teil noch zum Essen und die anderen
zogen die Hotelbar vor, die eigens für uns nochmals
öffnete. Für nachts war Sturm angesagt, die
Wetterprognosen waren nicht berauschend.
Samstag, 3.
Mai
Den Sturm haben wir nachts
nicht mitbekommen. Als wir los fuhren war es etwas
bedeckt, aber trocken. Ziel war die Tropfsteinhöhle in
Wiehl. Über schöne kleine Sträßchen fuhren wir nach
Wiehl. Auch hier wurden wir in 2 Gruppen durch die
Tropfsteinhöhle geführt. Die Tropfsteinhöhle wurde
bereits im Jahre 1927 zur Besichtigung für die
Öffentlichkeit freigegeben. Das ein oder andere behält
man ja im Rahmen des Vortrages, so z.B., dass man die
von den Decken herabhängenden Tropfsteine „Stalaktiten“
nennt, die Gebilde, die von unten nach oben wachsen
heißen „Stalagmiten“. Recht ungewöhnlich war, dass ein
Höhlenraum – das ist kein Scherz – als Standesamt von
Wiehl genutzt werden kann.
Nach der Besichtigung wurde
Mittag gegessen. Danach ging es über kleine Straßen
zurück zum Hotel, wo gegen 17.00 h die Abfahrt nach
Königswinter geplant war. Gegen 18.00 h kam der Bus in
Königswinter an und wir betraten das Schiff „Rheinfels“.
Um Mitternacht sollten wir zurück sein. Vermutlich hat
sich niemand so richtig etwas unter der Schiffstour
vorstellen können. 6 Stunden auf dem Wasser? Kurz nach
der Abfahrt wurde uns unser kalt/warmes Büffet serviert.
Leckeres Essen ohne Ende! Von den großen Portionen
hätten noch einige satt werden können. Man soll gar
nicht meinen, was auf einem eher kleinen Schiff, wir
waren mit 54 Personen unterwegs, serviert werden kann.
Wir erfuhren, dass
insgesamt 54 Schiffe auf dem Rhein waren. Unsere Fahrt
ging 3 Stunden Richtung Koblenz, da wurde gedreht und
dann formatierten sich die Schiffe in einer vorgegebenen
Reihenfolge. Um Punkt 21.35 h gab die
Wasserschutzpolizei das Startzeichen zum losfahren und
dann fuhren die Schiffe nacheinander Richtung Bonn zu
den Rheinauen. Für unser Schiff bedeutete das, dass wir
um 21.00 h wendeten und den Rückweg fuhren. An den
Uferrändern war die Hölle los, reinste Volksfeste,
kleine und größere Feuerwerke, winkende Menschen. So
ging das bis Bonn weiter, wo ein großes Feuerwerk den
krönenden Abschluss bildete.
Gegen Mitternacht legten
wir an, der Bus, der uns zum Hotel bringen sollte,
wartete bereits.
Sonntag,
4.Mai
Am Sonntag
wartete leider „nur“ noch das Frühstück auf uns. In der
Clique wären wir auch gerne noch ein paar Tage zusammen
geblieben. Aber alles hat einmal ein Ende. Und alle
waren sich einig – es war ein super Wochenende mit
vielen Highlights! |