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Freitag -
Ankunft
Nach 7 Wochen Autopause
haben wir uns auf das Treffen am Niederrhein regelrecht
gefreut. Wir mussten einmal wieder auf die Autobahn.
Über die A2 , A3 und A40 erreichten wir, von Hannover
kommend, problemlos das schöne Hotel „Leuther Mühle“ im
Nettetal. Frank stand zur Begrüßung bereit und
behauptete, er hätte uns einen Parkplatz zugewiesen –
aber wir hatten Frank gänzlich übersehen. Also kam unser
SLK auf den vorgesehenen Platz.
Nachdem wir unser Zimmer
belegt hatten, trafen wir im Kaffeegarten auf unsere SLK
Freunde. Der frische Zwetschgenkuchen schmeckte uns
ausgezeichnet. Bei dieser Gelegenheit wurde von Heinz
unser „Begrüßungsgeld“ (Rückzahlung) ausgezahlt. Eine
gute Sitte, die wir beibehalten sollten.
Kurz nach 16 Uhr starteten
wir zur kleinen Ausfahrt nach Gut Heimendahl bei Kempen,
einem so genannten „Arche-Hof“, der bemüht ist, alte
gefährdete Haustierrassen zu züchten. Nahezu 60 alte
Apfel- und Birnensorten sind ebenfalls auf den
Obstwiesen zu finden. Natürlich gehört auch ein
Reiterhof zu dem Anwesen. Der langjährigste und
wichtigste Zweig ist aber die Zucht der gefährdeten
Jakobschafe. Außerdem besitzt der Hof Eigenjagdrecht und
setzt voll auf Direktvermarktung.
Alle Gebäude stehen unter
Denkmalschutz, wie z.B. das Löwentor, das den Zugang zum
Herrenhaus Bockdorf markiert. Haus Bockdorf, 1880 für
den Geheimen Kommerzienrat von Heimendahl aus Krefeld
umgebaut, ist heute ein Gutsbetrieb mit 100 ha Land.
Die Waren, Pullover und
Decken aus England – gestrickt aus Heimendahler Wolle -
Felle, ausgesuchte Heimtextilien, Antiquitäten, alte
Fliesen, handgemachte Zigarren, Tiroler Obstschnäpse und
die Lebensmittel der Region werden so dekorativ in den
historischen Räumen/Scheunen angeboten, dass man einfach
nicht widerstehen kann. Man sah es an den Einkaufstüten!
Im Advent muss es herrlich sein, hier seinen Tannenbaum
zu schlagen.
Weiter ging es über die
Landstraßen, durch Dörfer und Orte, nach Kempen ins
Schlosscafé. Oh, diese köstlichen Torten!
Auf der Rückfahrt spürte
man schon den nahen Herbst. Die Augustsonne fiel schon
etwas fahl auf die kahlen Felder. Was im Sau erland die
Fichtenschonungen und rund um den Spessart die
Sonnenblumen, sind hier die weiten Kohlfelder, auf denen
Blumenkohl, Rot- und Weißkohl gedeihen.
Im Hotel trafen wir uns
dann vollzählig zum Abendessen. Es war für uns ein mit
Rosen geschmückter Tisch im Wintergarten reserviert -
und es gab eine Überraschung! Erika und Heinz hatten an
diesem Freitag Hochzeitstag, zu dem wir herzlich zum
Essen eingeladen wurden. Darüber haben wir uns sehr
gefreut!
Wir alle gratulierten,
Erika und Frank überreichten den beiden ein Geschenk vom
SLK Roadster Club e.V.. Schade, dass Ruth und Siggi
fehlten.
Der
Samstag - Ausfahrt
Nachdem Frühstück begann
dann unsere Samstagsausfahrt. Erste kurze Pause war an
einer idyllisch gelegenen Mühle, weiter ging es zu einem
Kloster. Mönche leben dort nicht mehr. Aus diesem Grund
konnten wir einen herrlichen Terrassengarten bewundern.
Der Garten erinnert doch stark an Schloss Sanssouci,
bloß kleiner. Weiter ging es nach Issen, wo in der
Diebels Brauerei Mittagspause eingelegt wurde. Ein
tolles Lokal und urgemütlich, wäre mal etwas für einen
langen Winterabend (Heinz und Erika und Frank und Erika:
Wink mit dem Zaunpfahl).
Am Nachmittag stand eine
Schlossbesichtigung auf dem Programm. In einer 90 Min.
Führung wurde uns nicht nur das Schloss, welches oft
umgebaut wurde und heute ein neugotisches Bild abgibt,
sondern auch der Garten und die Kunstschätze der
modernen, die es enthält, näher gebracht. Nach diesem
Abstecher in die moderne Malerei fuhren wir zur
Kaffeepause nach Xanten. Hier parkten wir mitten in der
Altstadt auf dem Marktplatz. Wie immer ein tolles Bild,
mehrere SLK auf einem Haufen zusehen.
Durch
Holland ging es dann zurück zum Hotel, wo der Abend in
geselliger Runde verlebt wurde. Auch bei diesem Treffen,
dass vom Organisationsteam gut ausgerichtet war, stand
wieder das Gespräch untereinander und die Geselligkeit
im Vordergrund, was wohl viele im letzten Jahr
vermissten. |