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Fotoalben
 


22. - 24. August 2003: Treffen am Niederrhein

 
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Ausfahrtbilder

 


Alle Bilder vom Treffen am Niederrhein,
22. - 24. August 2003, auf der "Pixum"-Seite von
Andreas Marschall
 

Freitag - Ankunft

Nach 7 Wochen Autopause haben wir uns auf das Treffen am Niederrhein regelrecht gefreut. Wir mussten einmal wieder auf die Autobahn. Über die A2 , A3 und A40 erreichten wir, von Hannover kommend, problemlos das schöne Hotel „Leuther Mühle“ im Nettetal. Frank stand zur Begrüßung bereit und behauptete, er hätte uns einen Parkplatz zugewiesen – aber wir hatten Frank gänzlich übersehen. Also kam unser SLK auf den vorgesehenen Platz.

Nachdem wir unser Zimmer belegt hatten, trafen wir im Kaffeegarten auf unsere SLK Freunde. Der frische Zwetschgenkuchen schmeckte uns ausgezeichnet. Bei dieser Gelegenheit wurde von Heinz unser „Begrüßungsgeld“ (Rückzahlung) ausgezahlt. Eine gute Sitte, die wir beibehalten sollten.

Kurz nach 16 Uhr starteten wir zur kleinen Ausfahrt nach Gut Heimendahl bei Kempen, einem so genannten „Arche-Hof“, der bemüht ist, alte gefährdete Haustierrassen zu züchten. Nahezu 60 alte Apfel- und Birnensorten sind ebenfalls auf den Obstwiesen zu finden. Natürlich gehört auch ein Reiterhof zu dem Anwesen. Der langjährigste und wichtigste Zweig ist aber die Zucht der gefährdeten Jakobschafe. Außerdem besitzt der Hof Eigenjagdrecht und setzt voll auf Direktvermarktung.

Alle Gebäude stehen unter Denkmalschutz, wie z.B. das Löwentor, das den Zugang zum Herrenhaus Bockdorf   markiert. Haus Bockdorf, 1880 für den Geheimen Kommerzienrat von Heimendahl aus Krefeld umgebaut, ist heute ein Gutsbetrieb mit 100 ha Land.

Die Waren, Pullover und Decken aus England – gestrickt aus Heimendahler Wolle - Felle, ausgesuchte Heimtextilien, Antiquitäten, alte Fliesen, handgemachte Zigarren, Tiroler Obstschnäpse und die Lebensmittel der Region werden so dekorativ in den historischen Räumen/Scheunen angeboten, dass man einfach nicht widerstehen kann. Man sah es an den Einkaufstüten! Im Advent muss es herrlich sein, hier seinen Tannenbaum zu schlagen.

Weiter ging es über die Landstraßen, durch Dörfer und Orte, nach Kempen ins Schlosscafé. Oh, diese köstlichen Torten!

Auf der Rückfahrt spürte man schon den nahen Herbst. Die Augustsonne fiel schon etwas fahl auf die kahlen Felder. Was im Sau erland die Fichtenschonungen und rund um den Spessart die Sonnenblumen, sind hier die weiten Kohlfelder, auf denen Blumenkohl, Rot- und Weißkohl gedeihen.

Im Hotel trafen wir uns dann vollzählig zum Abendessen. Es war für uns ein mit Rosen geschmückter Tisch im Wintergarten reserviert - und es gab eine Überraschung! Erika und Heinz hatten an diesem Freitag Hochzeitstag, zu dem wir herzlich zum Essen eingeladen wurden. Darüber haben wir uns sehr gefreut!

Wir alle gratulierten, Erika und Frank überreichten den beiden ein Geschenk vom SLK Roadster Club e.V.. Schade, dass Ruth und Siggi fehlten.

 

Der Samstag - Ausfahrt

Nachdem Frühstück begann dann unsere Samstagsausfahrt. Erste kurze Pause war an einer idyllisch gelegenen Mühle, weiter ging es zu einem Kloster. Mönche leben dort nicht mehr. Aus diesem Grund konnten wir einen herrlichen Terrassengarten bewundern. Der Garten erinnert doch stark an Schloss Sanssouci, bloß kleiner. Weiter ging es nach Issen, wo in der Diebels Brauerei Mittagspause eingelegt wurde. Ein tolles Lokal und urgemütlich, wäre mal etwas für einen langen Winterabend (Heinz und Erika und Frank und Erika: Wink mit dem Zaunpfahl).

Am Nachmittag stand eine Schlossbesichtigung auf dem Programm. In einer 90 Min. Führung wurde uns nicht nur das Schloss, welches oft umgebaut wurde und heute ein neugotisches Bild abgibt, sondern auch der Garten und die Kunstschätze der modernen, die es enthält, näher gebracht. Nach diesem Abstecher in die moderne Malerei fuhren wir zur Kaffeepause nach Xanten. Hier parkten wir mitten in der Altstadt auf dem Marktplatz. Wie immer ein tolles Bild, mehrere SLK auf einem Haufen zusehen.

Durch Holland ging es dann zurück zum Hotel, wo der Abend in geselliger Runde verlebt wurde. Auch bei diesem Treffen, dass vom Organisationsteam gut ausgerichtet war, stand wieder das Gespräch untereinander und die Geselligkeit im Vordergrund, was wohl viele im letzten Jahr vermissten.



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