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Donnerstag
(Ankunft)
Sauerland – Land der
Tausend Berge, es ist wirklich war! Am Donnerstag, so
gegen Mittag trafen wir bei strahlendem Sonnenschein in
unserem Hotel in Rimberg ein. Nach einem leckeren
Mittagessen und anschließendem Kaffee (mit Eis und
Erdbeerbecher) warteten wir auf die anderen SLK-Fahrer,
die so nach und nach eintrafen, so das es schon eine
gemütliche Runde wurde.
Franz-Josef und Waltraud
boten spontan noch eine Sauerland-Kennenlern-Fahrt an,
die von uns begeistert angenommen wurde. So kurvten wir
etwa eine Stunde durch diese herrliche Landschaft.
Super!
Abends, nach gemeinsamen
Futterfassen, hatte Franz-Josef für uns die Weinstube
reserviert. Nachdem wir sie sofort für unseren gesamten
Aufenthalt mit Beschlag belegten und möbelmäßig für uns
umrüsteten, saßen wir bei gemütlichem Plausch zusammen
und freuten uns schon auf den nächsten Tag.
Freitag
Der Freitag begann für
einige von uns im Schwimmbad. Nach einem reichhaltigen
Frühstück, bei dem wirklich nichts fehlte, versammelten
wir uns für unsere Ausfahrt. Der liebe Gott meinte es
wieder gut. Das Wetter war Spitze, die Stimmung bestens
und wir starteten quer durchs Sauerland. Olpe,
Winterberg, Bad Berleburg, Kahler Asten, um nur einige
wichtige Punkte zu nennen, lernten wir auf ca. 150 km
kennen. Hier ein besonderes Lob! Die Tour war so gut
geplant, dass genug Zeit für Pipipausen, gemütliches
Kaffeetrinken mit anschließendem Nutzen der
Sommerrodelbahn in Winterberg und die Besichtigung des
Besuchererzbergwerkes blieb.
Samstag
Rundfahrt: Rimberg –
Rhein-Weser-Turm – Bad Berleburg – Kahler Asten –
Winkhausen – Rimberg.
Nach einigen Schwimmrunden
im schönen Hallenbad unseres Hotels und einem
ausgiebigen Frühstück starteten bei strahlendem
Sonnenschein um 8.30 Uhr bei 21 °C sechs SLK zur zweiten
Tagestour. Über Bad Fredeburg erreichten wir Werpe mit
der ältesten Kirche des Sauerlandes. Wir fahren eine
Strecke durch herrlichen Mischwald mit den nicht zu
übersehenden zahlreichen Fichtenschonungen links und
rechts der Straße. Hier wachsen unsere Weihnachtsbäume
heran.
Die Orte hinterlassen durch
ihre weißen Fassaden mit dem schwarzen Fachwerk und den
Naturschieferdächern einen ansprechenden Eindruck.
Besonders Schmallenberg mit seinem mittelalterlichen
Stadtkern ist zu erwähnen, denn von den Schmallenberger
Dörfern wurden neun Orte mit der Goldmedaille im
Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“
ausgezeichnet. Am Rhein-Weser-Turm rasten wir kurz. Der
Turm markiert die Wasserscheide zwischen Rhein und Weser
und ist beliebtes Ausflugsziel. Danach durchqueren wir
das Wittgensteiner Land und erreichen nach ca. 30
Kilometern Bad Berleburg am Rothaargebirge, wo eine
Schlossbesichtigung geplant ist. Aufgrund einer
Sondergenehmigung von der Schlossverwaltung stellen wir
unsere Roadster in einer Reihe auf den Schlosshof – es
sieht prächtig aus!
Ein potentielles neues
Clubmitglied sieht uns, kommt sofort in den Schlosshof
und ist begeistert. Heinz Caspers, unser 2.
Vorsitzender, sichert ihm entsprechende Clubunterlagen
zu. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen im Club!
Das Schloss derer von
Sayn-Wittgenstein-Berleburg macht auch heute noch einen
bewohnten Eindruck und hat Jagdschloss-Charakter. Es
wird für Konzerte, Empfänge und Familienfeiern genutzt.
Im zweiten Stock bewohnt die Mutter des Fürsten noch
einen Trakt. Der Hausherr selbst wohnt mit seiner
Familie in einem schönen Nebengebäude, der ehemaligen
Münze. Die geführte Schlossbesichtigung war sehr
informativ.
Für den Nachmittag ist wein
weiterer Stopp auf dem Kahlen
Asten geplant. Also
auf zur kurvenreichen Anfahrt. Auf dem Kahlen Asten in
841 m über NN befindet sich eine Wetterstation. Wir
durchwandern die Hochfläche mit ihrem weiten Blaubeeren-
und Heidebewuchs und finden letztlich auch noch die
„Lenne-Quelle“.
Jetzt freuen sich alle auf
das nächste Ziel. Es geht wieder in Richtung
Schmallenberg nach Winkhausen in das schöne „Café am
Golfplatz“. In gemütlicher Runde genießen wir Kaffee und
Kuchen. Das tut bei den Temperaturen und nach der
kurvenreichen Strecke richtig gut. Gegen Abend geht es
auf direktem Weg wieder ins Hotel zurück.
Auch den letzten Abend
verbringen wir in gewohnter Runden in der für uns
reservierten Weinstube und lassen den Tag noch einmal
Revue passieren.
Zusammenfassend erwähnt
Günther, dass er – wie viele andere auch – vom Sauerland
mit seinen zahlreichen Bergen und kurvenreichen
Strecken, sowie den touristisch erschlossenen Orten,
sehr positiv überrascht ist. Lobend erwähnt wurde die
exzellente Planung von Waltraud und Franz-Josef,
angefangen vom Hotel mit seinen Parkmöglichkeiten bis zu
den gelungenen Ausfahrten mit den ansprechenden
Zwischenstopps.
Mit
vollen Gläsern und mit einem herzlichen Dankeschön
stoßen wir mit Waltraud und Franz-Josef an. |