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Fotoalben


4. - 6. Juni 2004: Treffen im fränk. Seenland

 
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Freitagabend

 
Gemütliches Beisammensein in einem typisch fränkischen Gasthof
 

Ausfahrt am Samstag

 

Das Wort zum Samstag vor der Ausfahrt

Während der Ausfahrt im fränk. Seenland

Fahrt durch Wolframs-Eschenbach

Schifffahrt auf dem Brombachsee

Pause an einem Aussichtspunkt

Stadtbesichtigung Dinkelsbühl
 
Ausfahrt am Sonntag
 

Schlosspark Dennenlohe

Der Rhododendronpark

Im asiatischen Garten


Weitere Fotos von Thomas Cedel


Weitere Fotos von Andreas Marschall


Weitere Fotos von Stefan Maul


Weitere Fotos von Rainer Voigt


Weitere Fotos von Siggi Graf
 

Der erste Arbeitstag nach einem so schönen Wochenende fällt meistens recht schwer - aber da geht es mir nicht alleine so. Im vergangenen Jahr sprachen Katja und Robert davon, ein Treffen im Fränkischen Seenland zu organisieren. Da man in der Region noch zu sehr günstigen Preisen übernachten und speisen kann, wurde ganz bewusst, ein ganz einfacher Gasthof gewählt. Klein und zu ungewohnt günstigen Preisen. So war die Vorfreude auf das Fränkische Treffen gegeben. Da ich in Bayern - genauer gesagt in Oberfranken - geboren bin, zieht es mich irgendwie auch immer gerne in den Süden.

Das Wetter machte uns Sorgen - Regen - und die Wetterprognose war auch nicht berauschend. Die Anreise am Freitag war teilweise schon mehr als nervig, da die meisten von uns im strömenden Regen eher über die Autobahn krochen als fuhren. Nach und nach trudelten alle gesund und munter ein und ein gemütlicher Abend begann bei guter regionaler Küche mit großzügigen Portionen und regionalen Getränken.

Am Samstag früh hatte es den Anschein, als ob es der Wettergott doch noch gut mit uns meinen würde. Bei 13° C und stark bewölktem Himmel fuhren 15 SLK überwiegend offen los. Leider konnten wir nicht ganz lange offen fahren, der Himmel hatte wohl ein Leck. So erging es uns den ganzen Tag - teils offen, dann wieder geschlossen, dennoch tat es der guten Laune keinen Abbruch. Zum Glück haben wir ein Dach über dem Kopf und Regenschirme waren auch im SLK.

Das erste Ziel war der Brombachsee in Enderndorf, wo wir mit dem Trimaran eine Schifffahrt über den See machten. Die Fahrt nach Enderndorf durch die einzelnen Orte war eine Attraktionsfahrt durch die Dörfer. Die Bewohner sahen staunend der SLK Kolonne nach, winkende Passanten - ein schöne Anblick.

Bei dem Trimaran handelt es sich um ein dreistöckiges Schiff mit einer sehr schönen Inneneinrichtung. Man hatte gar nicht das Gefühl, auf einem Schiff zu sein. Das Schiff fasst ca. 750 Passagiere, verfügt über ein Haupt-, Ober- und Sonnendeck, ist 46 m lang, 19 m breit und 13,20 m hoch. Es hat einen Tiefgang von 1,40 m. Angetrieben wird es durch zwei MAN-6-Zylinder-Dieselmotoren mit jeweils 250 kW Leistung und zwei Schottel Pump-Jets. Durch die vollständige Klimatisierung hat man auf dem Schiff bei jedem Wetter eine Wohlfühl-Temperatur. Die Fahrt auf dem künstlich angelegten See war schön entspannend und wir freuten uns auf die zweite Etappe, der Fahrt zum Hesselberg.

Robert und Katja hatten einen sehr guten Zeitplan, der auch gut eingehalten wurde. Über sehr schöne Sträßchen ging es zum Hesselberg, wo wir zur Kaffeepause in der evangelischen Schule erwartet wurden. Hier konnte im Anschluss viel Selbstgemachtes, wie Nudeln, Essig, Öl und Wurst, gekauft werden. Nach der Pause fuhren wir oben auf den Berg, wo wir den Gipfel bestiegen. Selbst bei dem nicht ganz klaren Blick hatte man eine gute Aussicht über das Frankenland bis in die Schwäbische Alb.

Die Zeit rief und wir mussten wieder los - um 17.30 h wartete der Stadtführer von Dinkelsbühl auf uns! Die ehemalige Reichsstadt Dinkelsbühl liegt im idyllischen Wörnitztal. Die historische Altstadt mit 16 Türmen und den prächtigen Patrizierbauten, wie dem „Hezelhof“ und dem „Deutschen Haus“, erinnern an Dinkelsbühls große Zeiten im 15. und 16. Jahrhundert. Fleißige Handwerker und blühender Handel mehrten den Reichtum der Stadt, die sich durch ihre Wehranlage vor Übergriffen schützte. Am Schnittpunkt der Handelswege entstand das Münster St. Georg, eine der schönsten Hallenkirchen Süddeutschlands. Gut beschirmt erkundeten wir die alte Stadt Dinkelsbühl - bis uns die Füße weh taten und Hunger und Durst uns in unser Quartier trieben.

Bei gutem Essen und etlichen Getränken ging in fröhlicher und geselliger Runde ein schöner Tag zu Ende. Es wurde gelacht, bis die Tränen kamen. Thomas Cedel hatte während des Tages kleine Filme gedreht und unsere Hobbyfotografen fleißig geknipst. Da Andreas Marschall sein Laptop dabei hatte, konnten wir uns abends noch eine Dia- und Filmshow ansehen. Besonders interessant waren an diesem Abend die Gespräche, was man im SLK alles an „Ausrüstung“ mit sich führt, z.B. Entwachslappen aus der Waschanlage, und was man zum Pilze sammeln mit in den Wald nimmt.

Am Sonntag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen. Viel zu schnell vergeht ein Wochenende. Unsere Organisatoren hatten Alternativ noch eine Fahrt, dieses mal bei sonnigem Wetter, nach Schloss Dennenlohe angeboten, wo wir uns den Rhododendron Park ansehen wollten. Hier muss man wirklich sagen, wer Schloss Dennenlohe nicht gesehen hat, hatte etwas verpasst. Allerdings ist es schwierig, das Erlebte zu Papier zu bringen. Als wir das Schloss erreichten, begann Baron von Süsskind gerade eine Führung, der wir uns anschlossen. Baron von Süsskind hat sein Gartenhobby zum Beruf gemacht. Der ganze riesige Schlossgarten gleicht einer Art „Themenpark“ mit verschiedenen Pflanzen. Da gibt es zum Beispiel den „Goldregenweg“ mit gelb blühender Kastanie, Zierquitten, Goldulme, Rhodo, japan. Schneeball und gelben Azaleen. Oder die Birkeninsel mit verschiedenen Birken, der Himalayabirke, Papierbirke, Goldbirke, lindenblättriger Birke. Sehr beeindruckend aber auch ein Japanischer Garten. Schloss Dennenlohe bietet durch das ganze Jahr Attraktionen an - ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Abschluss machte dann das neu eröffnete Oldtimer-Museum. Nach dem der „SLK Wanderverein“ abermals einige Kilometer zu Fuß hinter sich gebracht hatte, hieß es dann endgültig Abschied nehmen.

Ein schönes Wochenende, an dem viel gelacht und neue Pläne geschmiedet wurden, ging zu Ende und die SLK traten den Heimweg an.


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