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Fotoalben
 


31. März - 1. April 2004: Pressefahrvorstellung auf Mallorca

 
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Erster Tag
 
 
Übernahme der Fahrzeuge am Flughafen in Palma
 
Am Hotel Mardavall in Costa d´en Blanes-Calvià
 
Das Zimmer im Hotel Mardavall
 
Während der Ausfahrt am Nachmittag
 
Die Pressekonferenz am Abend
  
Tischdekoration beim Dinner im Museum Es Baluard
 
Zweiter Tag
 
 
Die Fahrzeugauswahl für die Ausfahrt am 2. Tag
 
Während der Fahrt Richtung Sóller
 
Streckenführung im Tramuntana Gebirge
 
Am Pass nach Sóller
 
Fahrt durch Valldemossa
  
Abschluss am Club del Mar


Weitere Fotos des Wintertreffens auf der "Pixum"-Seite von Siggi Graf
 

2 Paare flogen hin und einige andere ärgerten sich, da die Einladung leider zu spät kam - der Jahresurlaub war bereits gebucht. Sonst wären wir mit etwa 10-12 Personen vertreten gewesen. Aus dem Hause DC Stuttgart hörte ich noch vor unserem Abflug: Das hat es bei uns noch nie gegeben, dass Personen die nicht zur Presse gehören zu einer Pressefahrvorstellung kommen. Noch nie ist ein Club dabei gewesen. Das ist einmalig. (Na ja, wir auch.)

Vor dem Abflug wurde oft mit Mallorca telefoniert und immer hieß es, es ist kalt, es regnet, kein Sonnenschein. Also versprach ich, Sonne mitzubringen. Am Abend vor dem Abflug fuhr ich noch in die Stadt und besorgte zwei kleine Holzsonnen... man weiß ja nie, vielleicht scheint sie ja doch nicht, dann hätte ich mein Versprechen nicht einlösen können.

Also flogen wir am 31. März nach Mallorca. Das zweite Paar waren schon sehr früh in Palma de Mallorca und wurden mit einer S-Klasse abgeholt und zum Hotel gebracht. Wir landeten mittags, wo wir - Sie trafen wieder mit Chauffeur ein – das zweite Paar trafen. Eine Hostess empfing uns am Flughafen und wir wurden wir in der Mercedes Lounge mit vielen leckeren Kleinigkeiten verwöhnt und warteten gespannt auf die SLK. Gegen 13 h trafen die Autos ein und jeder von uns bekam ein Roadbook und eine Navi-CD, die speziell für dieses Event erstellt worden war.

Der erste Tag sah wie folgt aus, nach der Begrüßung am Flughafen wurde uns der Testwagen übergeben. Nett war es, als man uns seitens DaimlerChrysler schon am Flughafen fragte „Sie kommen wohl vom Club?“ Unter uns gesagt, würde ich damit mal ausdrücken, dass wir entsprechend vorsichtig mit den Autos umgehen. Danach ging es zum Hotel und wir hatten die Möglichkeit zu relaxen oder zu fahren. Es bedarf wohl keiner Frage, für was wir uns entschieden haben. Jedoch wurde zuvor das Hotelzimmer genauestens inspiziert. Marmorbad mit Flachbildfernsehen, Schnick-Schnack ohne Ende. Auf dem überdachten Balkon ein super Ausblick auf das Meer, ein traumhafter Garten und... und... An sich ein Hotel zum Verwöhnen, aber - wir wollten fahren!

Zuvor musste ich aber noch meine Verpflichtungen erledigen. Ich hatte der netten Mitarbeiterin aus dem Organisationsbüro und dem Eventmanager ja versprochen, Sonne mitzubringen. In natura hatten wir Sonne - aber ich hatte meine Holzsonne noch dabei. Die musste ich zuerst loswerden. Die Dame hat sich sehr gefreut. Dann trafen wir den Manager. Ich tippte ihm auf die Schulter und sagte nur „Ich hab die Sonne mitgebracht“. Ein Lachen - „Die Sonne“! Etwas erzählt aber - der SLK rief. Am Abend sollten wir noch Zeit für Gespräche haben.

Also Dach auf, Airscarf an - Siggi verzichtete auf Grund der recht angenehmen Außentemperatur auf Airscarf - und los ging es. Am heutigen Tag fuhren wir einen SLK 200 K mit Schaltgetriebe. Bis 17.30 h hatten wir Zeit. Die Strecke betrug etwa 43 Kilometer. Zuerst ging es gen Norden Richtung Calvià zu dem urwüchsigen Ort Es Capdella. Über zunehmend engere und kurvigere Landstraßen weiter nach Andratx. Links und rechts landestypisch kleine Weingüter. Die gut ausgebaute Straße führte an Port d’ Andratx vorbei in Richtung Camp de Mar. Es folgte eine fahrerisch recht anspruchsvolle Bergpassage mit zahlreichen Kurven und Serpentinen. Vom höchsten Punkt der Strecke aus eröffnete sich ein sehr eindrucksvoller Blick auf die Bucht vom Camp de Mar. Da wir gut in der Zeit lagen fuhren wir noch eine weitere Runde und kamen mit 2 Minuten Verspätung am Hotel an. Das zweite Paar hatte sich derweil im Spa-Bereich relaxt und nun hieß es für uns auch schon „Fertig machen zur Abendveranstaltung“.

Diesmal ging es mit einem 350-er SLK mit Schaltgetriebe weiter. Um 18.30 h war die Abfahrt zur Abendlocation nach Palma de Mallorca. Der Abend wurde im Museum Es Baluard verbracht. Zur Begrüßung gab es Champagner und kleine Tapas, allerdings gab es nicht nur ein Glas Champagner, es wurde fleißig nachgefüllt. Um 19.30 h kam der Museumsführer und sagte uns, er hätte genau 15 Minuten Zeit zur Verfügung bekommen, uns das Museum zu zeigen. Da wurde der Kompressor angeschmissen. Es war ein sehr schnelles gehen durch einzelne Räume, man sah Miro und andere Künstler, die ich mir in Anbetracht der Kürze leider nicht merken konnte. Bei der modernen Kunst hätte ich noch mithalten können aber da hieß es auch schon „Die Pressekonferenz beginnt“. Um 19.45 h nahmen wir an der Pressekonferenz teil, wo uns allerhand Informationen zum R171 mitgeteilt wurden. Vorher hatte ich ja schon bemerkt, das mir das ein oder andere am neuen SLK nicht so gut gefallen würde, jedoch wollte ich die Presse nicht auf irgendwelche Dinge aufmerksam machen. Charmanter Weise bekam ich ja zu hören „Ich warne Dich, wenn Du was negatives sagst :-)“ Zum Beispiel reicht bei meiner Größe der Airscarf nicht aus, er bläst die warme Luft zu hoch. Vorschlag aus der Globalen Produktkommunikation „Frau Graf, Sie bekommen ein Sitzkissen“. „Gerne Herr Diehl, aber nur in designo-Ausführung.“

Nach der Konferenz ging es ins Museum zum Essen. Dieter Sögner und seine Lebensgefährtin Onika Riddock bilden auch beruflich ein perfektes Team. Er wurde als Mallorcas Koch des Jahres geehrt und kreierte am Abend das Dinner im Museum Es Baluard. Nachdem wir mit Blick auf den Hafen von La Palma an den Tischen Platz genommen hatten (für jeden gab es Tischkarten) freuten wir uns an der Dekoration. Auf einem Stein war ein kleines SLK Modell befestigt. Allein die Deko und die Tischdekoration waren schon toll – und dann erst die Verpflegung, mhh... ein Genuss. Auf der Speisekarte standen:

          Roulade vom Baliklachs mit Kräutercreme

          Jakobsmuscheln im Spinatmantel

          Perlhuhnbrust mit geschmortem Wurzelgemüse

          Mangomousse mit Mandeleis

Mit den Daimler Leuten hatten wir viel Spaß und am späten Abend hieß es „Wollen wir nicht endlich mal zum Nightliner ins Hotel fahren?“ „Nightliner ?“ - Na ja, unsereins sagt „Absacker“. Aber selbst im Hotel gab es Richtung Bar eine Ausschilderung „Nightliner“. Hier wurden noch sehr interessante Fachgespräche geführt und wir gingen recht früh am Morgen ins Bett - um 7 Uhr war Frühstücken, 7.30 h Ausgabe der Testfahrzeuge, angesagt. Die Daimler Crew war zum Teil schon 8 Wochen auf Mallorca. Vor der SLK Präsentation wurde die modellgepflegte C-Klasse vorgestellt. Ich frage mich aber bis heute, wie die Damen und Herren das aushalten, um 7 h zu frühstücken und recht lange durchzuhalten. So viele Mittelchen könnte ich gar nicht bei Douglas einkaufen, um mich morgens optisch aufzufrischen. Gesagt sei nur, dass Siggi mir am Donnerstagmorgen um 6 h sagte „Ich steh nicht auf“. Aber der Lockruf hieß „Der SLK wartet“.

Also ging es um 7 h zum Frühstücken und wir freuten uns auf das Fahren. Am Abend vorher hatten wir uns jeder „unseren“ SLK gesichert, ein 350 mit Schaltgetriebe und ein 350 mit 7-Gang-Automatikgetriebe. Diese SLK haben wir an dem Tag auch nicht mehr getauscht. Zur Verfügung standen insgesamt 35 SLK in verschiedenen Ausstattungen.

Das Programm begann mit einer ca. 65 km langen Fahrt gen Norden. Ziel war das Hotel Valldemossa, wo es das 2. Frühstück gab. Die Route führte nach Sóller, dann über Déià nach Valldemossa. Es zog sich über kurvenreiche Landstraßen, Bergstrecken und Serpentinen hin. Das Tramuntana-Gebirge war ein Naturerlebnis! Fahrspaß gab es pur, aber man musste schon aufpassen, bei flotter Fahrweise den SLK auf der Straße zu halten. An sich schneller als uns lieb war gelangten wir beim Hotel Valldemossa an. Das ehemalige Landgut aus dem 19. Jahrhundert wurde erst im Frühjahr nach aufwendiger Restaurierung eröffnet und beherbergt heute das luxuriöse Landhotel. Atemberaubend wie seine Lage auf einem Hügel inmitten einer gut 70 Hektar großen Olivenplantage ist auch der Blick auf die Bucht von Palma bzw. auf die Tramuntana-Gebirkskette. Als wir auf dem Parkplatz des Hotels ankamen führte uns eine Hostess zum Hoteleingang. Hier gab es nun das zweite Frühstück und wieder sehr interessante Fachgespräche.

Leider haben wir uns so sehr in die Fachgespräche vertieft, dass die Zeit nur noch für die kürzere Strecke zum Abschlusspunkt reichte. Über die serpentinenreiche Bergstraße ging über Esporles in Richtung Inca, der Lederstadt Mallorcas. Über Santa Eugenia, Algaida und Llucmajor ging es zum Club del Mar, der Endstation. Die letzten Meter waren spektakulär - die Straße verlief parallel zur Steilküste. Der Club del Mar liegt in traumhafter Panoramalage mit Blick auf die Bucht von Palma. Um den Pool herum waren zwei echte SLK „dekoriert“, der eine davon der neue heiße AMG SLK. Auch hier führte der Koch Dieter Sögner beim mittäglichen Lunch Regie und es gab wahlweise

          als Vorspeise
         
          Rucolasalat mit Parmesan,
                   
Geräucherter Wildlachs mit Kräutertarte oder
                   
Salat von gebratener Wachtel

          als Hauptspeise
         
          Ravioli mit Champagnersauce,
                   
Dorade im Ganzen mit Artischocken oder
        
           Milchkalbsrücken mit Kartoffelgratin

          als Dessert
         
          Mandelkuchen mit Rumrosineneis,
                   
Joghurtmousse mit marinierten Früchten oder
        
           Reggiano Parmesano mit Kräuterpesto

zu Essen.

Nach dem Essen war es Zeit zum Aufbruch. Die Daimler Leute erwarteten die nächsten Gäste, die nun aus Kanada kamen. Alte Bekanntschaften wurden vertieft, neue geschlossen. Man freut sich in Stuttgart übrigens immer sehr über unsere Kartengrüße. Der Abschied fiel uns wirklich schwer. Aber: alles hat einmal ein Ende! Einig waren wir uns - es war einmalig und wunderschön! Jederzeit wieder!

Der Rücktransfer war auch so toll. Mit einem Viano - das war das Fahrzeug, mit dem der Musiker Robbie Williams auf Deutschland Tournee unterwegs war - ging es zurück zum Flughafen.

An dieser Stelle ein ganz lieber Dank, dass man uns bei der Einladung berücksichtigt hat, denn sonst hätten wir nie die Möglichkeit bekommen, an diesem einmaligen Event teilzunehmen. Und ein Dank an Florian und seine Crew. Ihr seid Spitze! Die Logistik und das Ganze drum herum - Hut ab! Da kann ich mir noch den einen oder anderen Tipp holen :-)


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