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2 Paare
flogen hin und einige andere ärgerten sich, da die
Einladung leider zu spät kam - der Jahresurlaub war
bereits gebucht. Sonst wären wir mit etwa 10-12 Personen
vertreten gewesen. Aus dem Hause DC Stuttgart hörte ich
noch vor unserem Abflug: Das hat es bei uns noch nie
gegeben, dass Personen die nicht zur Presse gehören zu
einer Pressefahrvorstellung kommen. Noch nie ist ein
Club dabei gewesen. Das ist einmalig. (Na ja, wir auch.)
Vor dem
Abflug wurde oft mit Mallorca telefoniert und immer hieß
es, es ist kalt, es regnet, kein Sonnenschein. Also
versprach ich, Sonne mitzubringen. Am Abend vor dem
Abflug fuhr ich noch in die Stadt und besorgte zwei
kleine Holzsonnen... man weiß ja nie, vielleicht scheint
sie ja doch nicht, dann hätte ich mein Versprechen nicht
einlösen können.
Also flogen
wir am 31. März nach Mallorca. Das zweite Paar waren
schon sehr früh in Palma de Mallorca und wurden mit
einer S-Klasse abgeholt und zum Hotel gebracht. Wir
landeten mittags, wo wir - Sie trafen wieder mit
Chauffeur ein – das zweite Paar trafen. Eine Hostess
empfing uns am Flughafen und wir wurden wir in der
Mercedes Lounge mit vielen leckeren Kleinigkeiten
verwöhnt und warteten gespannt auf die SLK. Gegen 13 h
trafen die Autos ein und jeder von uns bekam ein
Roadbook und eine Navi-CD, die speziell für dieses Event
erstellt worden war.
Der erste
Tag sah wie folgt aus, nach der Begrüßung am Flughafen
wurde uns der Testwagen übergeben. Nett war es, als man
uns seitens DaimlerChrysler schon am Flughafen fragte
„Sie kommen wohl vom Club?“ Unter uns gesagt, würde ich
damit mal ausdrücken, dass wir entsprechend vorsichtig
mit den Autos umgehen. Danach ging es zum Hotel und wir
hatten die Möglichkeit zu relaxen oder zu fahren. Es
bedarf wohl keiner Frage, für was wir uns entschieden
haben. Jedoch wurde zuvor das Hotelzimmer genauestens
inspiziert. Marmorbad mit Flachbildfernsehen,
Schnick-Schnack ohne Ende. Auf dem überdachten Balkon
ein super Ausblick auf das Meer, ein traumhafter Garten
und... und... An sich ein Hotel zum Verwöhnen, aber -
wir wollten fahren!
Zuvor musste
ich aber noch meine Verpflichtungen erledigen. Ich hatte
der netten Mitarbeiterin aus dem Organisationsbüro und
dem Eventmanager ja versprochen, Sonne mitzubringen. In
natura hatten wir Sonne - aber ich hatte meine Holzsonne
noch dabei. Die musste ich zuerst loswerden. Die Dame
hat sich sehr gefreut. Dann trafen wir den Manager. Ich
tippte ihm auf die Schulter und sagte nur „Ich hab die
Sonne mitgebracht“. Ein Lachen - „Die Sonne“! Etwas
erzählt aber - der SLK rief. Am Abend sollten wir noch
Zeit für Gespräche haben.
Also Dach
auf, Airscarf an - Siggi verzichtete auf Grund der recht
angenehmen Außentemperatur auf Airscarf - und los ging
es. Am heutigen Tag fuhren wir einen SLK 200 K mit
Schaltgetriebe. Bis 17.30 h hatten wir Zeit. Die Strecke
betrug etwa 43 Kilometer. Zuerst ging es gen Norden
Richtung Calvià zu dem urwüchsigen Ort Es Capdella. Über
zunehmend engere und kurvigere Landstraßen weiter nach
Andratx. Links und rechts landestypisch kleine
Weingüter. Die gut ausgebaute Straße führte an Port d’
Andratx vorbei in Richtung Camp de Mar. Es folgte eine
fahrerisch recht anspruchsvolle Bergpassage mit
zahlreichen Kurven und Serpentinen. Vom höchsten Punkt
der Strecke aus eröffnete sich ein sehr eindrucksvoller
Blick auf die Bucht vom Camp de Mar. Da wir gut in der
Zeit lagen fuhren wir noch eine weitere Runde und kamen
mit 2 Minuten Verspätung am Hotel an. Das zweite Paar
hatte sich derweil im Spa-Bereich relaxt und nun hieß es
für uns auch schon „Fertig machen zur
Abendveranstaltung“.
Diesmal ging
es mit einem 350-er SLK mit Schaltgetriebe weiter. Um
18.30 h war die Abfahrt zur Abendlocation nach Palma de
Mallorca. Der Abend wurde im Museum Es Baluard
verbracht. Zur Begrüßung gab es Champagner und kleine
Tapas, allerdings gab es nicht nur ein Glas Champagner,
es wurde fleißig nachgefüllt. Um 19.30 h kam der
Museumsführer und sagte uns, er hätte genau 15 Minuten
Zeit zur Verfügung bekommen, uns das Museum zu zeigen.
Da wurde der Kompressor angeschmissen. Es war ein sehr
schnelles gehen durch einzelne Räume, man sah Miro und
andere Künstler, die ich mir in Anbetracht der Kürze
leider nicht merken konnte. Bei der modernen Kunst hätte
ich noch mithalten können aber da hieß es auch schon
„Die Pressekonferenz beginnt“. Um 19.45 h nahmen wir an
der Pressekonferenz teil, wo uns allerhand Informationen
zum R171 mitgeteilt wurden. Vorher hatte ich ja schon
bemerkt, das mir das ein oder andere am neuen SLK nicht
so gut gefallen würde, jedoch wollte ich die Presse
nicht auf irgendwelche Dinge aufmerksam machen.
Charmanter Weise bekam ich ja zu hören „Ich warne Dich,
wenn Du was negatives sagst :-)“ Zum Beispiel reicht bei
meiner Größe der Airscarf nicht aus, er bläst die warme
Luft zu hoch. Vorschlag aus der Globalen
Produktkommunikation „Frau Graf, Sie bekommen ein
Sitzkissen“. „Gerne Herr Diehl, aber nur in
designo-Ausführung.“
Nach der
Konferenz ging es ins Museum zum Essen. Dieter Sögner
und seine Lebensgefährtin Onika Riddock bilden auch
beruflich ein perfektes Team. Er wurde als Mallorcas
Koch des Jahres geehrt und kreierte am Abend das Dinner
im Museum Es Baluard. Nachdem wir mit Blick auf den
Hafen von La Palma an den Tischen Platz genommen hatten
(für jeden gab es Tischkarten) freuten wir uns an der
Dekoration. Auf einem Stein war ein kleines SLK Modell
befestigt. Allein die Deko und die Tischdekoration waren
schon toll – und dann erst die Verpflegung, mhh... ein
Genuss. Auf der Speisekarte standen:
Roulade vom Baliklachs mit Kräutercreme
Jakobsmuscheln im Spinatmantel
Perlhuhnbrust mit geschmortem Wurzelgemüse
Mangomousse mit Mandeleis
Mit den
Daimler Leuten hatten wir viel Spaß und am späten Abend
hieß es „Wollen wir nicht endlich mal zum Nightliner ins
Hotel fahren?“ „Nightliner ?“ - Na ja, unsereins sagt „Absacker“.
Aber selbst im Hotel gab es Richtung Bar eine
Ausschilderung „Nightliner“. Hier wurden noch sehr
interessante Fachgespräche geführt und wir gingen recht
früh am Morgen ins Bett - um 7 Uhr war Frühstücken, 7.30
h Ausgabe der Testfahrzeuge, angesagt. Die Daimler Crew
war zum Teil schon 8 Wochen auf Mallorca. Vor der SLK
Präsentation wurde die modellgepflegte C-Klasse
vorgestellt. Ich frage mich aber bis heute, wie die
Damen und Herren das aushalten, um 7 h zu frühstücken
und recht lange durchzuhalten. So viele Mittelchen
könnte ich gar nicht bei Douglas einkaufen, um mich
morgens optisch aufzufrischen. Gesagt sei nur, dass
Siggi mir am Donnerstagmorgen um 6 h sagte „Ich steh
nicht auf“. Aber der Lockruf hieß „Der SLK wartet“.
Also ging es
um 7 h zum Frühstücken und wir freuten uns auf das
Fahren. Am Abend vorher hatten wir uns jeder „unseren“
SLK gesichert, ein 350 mit Schaltgetriebe und ein 350
mit 7-Gang-Automatikgetriebe. Diese SLK haben wir an dem
Tag auch nicht mehr getauscht. Zur Verfügung standen
insgesamt 35 SLK in verschiedenen Ausstattungen.
Das Programm
begann mit einer ca. 65 km langen Fahrt gen Norden. Ziel
war das Hotel Valldemossa, wo es das 2. Frühstück gab.
Die Route führte nach Sóller, dann über Déià nach
Valldemossa. Es zog sich über kurvenreiche Landstraßen,
Bergstrecken und Serpentinen hin. Das Tramuntana-Gebirge
war ein Naturerlebnis! Fahrspaß gab es pur, aber man
musste schon aufpassen, bei flotter Fahrweise den SLK
auf der Straße zu halten. An sich schneller als uns lieb
war gelangten wir beim Hotel Valldemossa an. Das
ehemalige Landgut aus dem 19. Jahrhundert wurde erst im
Frühjahr nach aufwendiger Restaurierung eröffnet und
beherbergt heute das luxuriöse Landhotel. Atemberaubend
wie seine Lage auf einem Hügel inmitten einer gut 70
Hektar großen Olivenplantage ist auch der Blick auf die
Bucht von Palma bzw. auf die Tramuntana-Gebirkskette.
Als wir auf dem Parkplatz des Hotels ankamen führte uns
eine Hostess zum Hoteleingang. Hier gab es nun das
zweite Frühstück und wieder sehr interessante
Fachgespräche.
Leider haben
wir uns so sehr in die Fachgespräche vertieft, dass die
Zeit nur noch für die kürzere Strecke zum Abschlusspunkt
reichte. Über die serpentinenreiche Bergstraße ging über
Esporles in Richtung Inca, der Lederstadt Mallorcas.
Über Santa Eugenia, Algaida und Llucmajor ging es zum
Club del Mar, der Endstation. Die letzten Meter waren
spektakulär - die Straße verlief parallel zur
Steilküste. Der Club del Mar liegt in traumhafter
Panoramalage mit Blick auf die Bucht von Palma. Um den
Pool herum waren zwei echte SLK „dekoriert“, der eine
davon der neue heiße AMG SLK. Auch hier führte der Koch
Dieter Sögner beim mittäglichen Lunch Regie und es gab
wahlweise
als Vorspeise
Rucolasalat mit Parmesan,
Geräucherter Wildlachs mit Kräutertarte oder
Salat
von
gebratener Wachtel
als Hauptspeise
Ravioli mit Champagnersauce,
Dorade im Ganzen mit Artischocken oder
Milchkalbsrücken mit Kartoffelgratin
als Dessert
Mandelkuchen mit Rumrosineneis,
Joghurtmousse mit marinierten Früchten oder
Reggiano Parmesano mit Kräuterpesto
zu Essen.
Nach dem
Essen war es Zeit zum Aufbruch. Die Daimler Leute
erwarteten die nächsten Gäste, die nun aus Kanada kamen.
Alte Bekanntschaften wurden vertieft, neue geschlossen.
Man freut sich in Stuttgart übrigens immer sehr über
unsere Kartengrüße. Der Abschied fiel uns wirklich
schwer. Aber: alles hat einmal ein Ende! Einig waren wir
uns - es war einmalig und wunderschön! Jederzeit wieder!
Der
Rücktransfer war auch so toll. Mit einem Viano - das war
das Fahrzeug, mit dem der Musiker Robbie Williams auf
Deutschland Tournee unterwegs war - ging es zurück zum
Flughafen.
An dieser
Stelle ein ganz lieber Dank, dass man uns bei der
Einladung berücksichtigt hat, denn sonst hätten wir nie
die Möglichkeit bekommen, an diesem einmaligen Event
teilzunehmen. Und ein Dank an Florian und seine Crew.
Ihr seid Spitze! Die Logistik und das Ganze drum herum -
Hut ab! Da kann ich mir noch den einen oder anderen Tipp
holen :-) |