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Fotoalben
 


13. - 15. August 2004: Treffen in Westsachsen

 
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Ausfahrt am Samstag

 
Besichtung des Horch-Museums
Besuch der Göltschtalbrücke
Impressionen während der Ausfahrt
Besichtigung und Fahrt auf dem Sachsenring
 
Ausfahrt am Sonntag
 
Ausfahrt am Sonntag mit Besichtigung der Stadt Meerane


Weitere Fotos von Rainer Voigt


Weitere Fotos von Madelaine & Christoph Fox


Weitere Fotos von Ruth Graf
 
- ein erlebnisreicher Tag, trotz gelegentlicher "Hungersnot“ -

Am Freitag trudelten die meisten, nach einer für viele meist beschwerlichen Anreise (Autobahnen wie immer verstopft), so zwischen 17.00 und 18.00 Uhr ein. Schnell hatte man sich in dem wunderschönen Hotel in einer Sitzecke zu einem kleinen Pläuschchen gefunden. Nach dieser kurzen Wiedersehensrunde verschwanden alle in ihren tollen Zimmern, um sich frisch zu machen.

Als alle zum Essen versammelt waren, hielt Ulf eine kleine Ansprache bei der die beiden Neulinge Jürgen und Monika vorgestellt wurden. Monika hatte sich allerdings ein wenig verändert, wie alle bemerkten. Da sie nämlich geschäftlich verhindert war, hatte ihren Platz der Sohnemann Steffen eingenommen. Um es vorweg zu nehmen; diesem machte das Treffen richtig Spaß.

Nach einem vorzüglichen Essen, begann der literarische Teil des Abends. Hierbei gab Ulf einige Passagen aus dem Buch von August Horch „Ich baute Autos“ zum Besten, die sehr unterhaltsam und amüsant waren. Nach dieser kurzen Vorlesungsstunde kam für viele, die die Unterlagen noch nicht genauer studiert hatten, der Schock, als Ulf bemerkte, dass am Samstagmorgen um 09.20 Uhr Abfahrt sei. Zitat: Oh Gott, dass ist ja vor dem Frühstück! Als er, im Einklang mit Ruth - was gleich noch Erwähnung finden wird -, darauf hinwies, bitte pünktlich zu sein, hatten sich alle mit dem grausamen Schicksal abgefunden.

Am nächsten Morgen, an dem sich noch ein neues Gesicht zu uns gesellte (Lutz), waren alle pünktlich anwesend. Wirklich alle? Nein, denn wer fehlte und schlummerte noch fröhlich vor sich hin, Ruth mit ihrer Mutter (Hanne)! Als Ulf dann nach seiner kurzen Einweisung für die Fahrt im Zimmer anrief, kam für die beiden schon jede Aufstehhilfe zu spät. Wir beschlossen die Zwei am ersten Etappenziel, am August Horch Museum, zu treffen. Auf der Fahrt dorthin zeigten uns Eva und Ulf noch die steile Wand. Eine Straße in Meerane mit einer fast beängstigenden Steigung. Verbunden war dieses mit einer Testung der Stoßdämpfer, da die Straßen mit einem krassen Kopfsteinpflaster bedeckt waren. Hier einmal ein Dank an unseren Zahnarzt, die Plomben hielten!

Pünktlich um kurz vor 10.00 Uhr waren wir am Museum und wer traf auch dort ein. Richtig! Ruth und Hanne - just in time -. Wir erfuhren, dass die Tücken der Technik schuld an dem Verschlafen waren. Ruth hatte Hannes Handy zum Wecken benutzt, welches aber leider noch auf Winterzeit eingestellt war. So wurde bei Ulfs Anruf aus den vermeintlichen 08.15 Uhr, 09.15 Uhr und zwei etwas hektische Ausfahrtteilnehmerinnen. Im Museum wurden wir mit der Automobilgeschichte von Horch, DKW, Audi, Wanderer und dem Trabi konfrontiert. Aber nicht nur damit, sondern auch mit einem Führer, der so richtig sächselte. Auf eine nette Art und Weise brachte er uns einen wesentlichen Teil der deutschen Automobilgeschichte näher, die eng mit Zwickau verbunden ist.

Nach gut einer Stunde ging es dann weiter zum Etappenziel 2, der Göltzschtalbrücke in Mülau. Das pünktliche Erreichen dieses Ziels verwehrten uns einige Dinge, womit ein kleiner Fastentag begann, da sich auch die anderen Etappenziele aufgrund von Umleitungen etc. nicht mehr wirklich im Zeitrahmen erreichen ließen. Die eingeplanten Pausen fielen dem leider zum Opfer. Zurück aber zu unserer zweiten Etappe. Hier fing das bis dahin eigentlich recht brauchbare Wetter an Kapriolen zu schlagen. Wir mussten unsere Dächer schließen, da es heftiger anfing zu regnen. Als wir weiterfuhren, vernahmen wir den Geruch von Zweitaktern, nein keine Trabis, sondern eine Ausfahrt von Mofas, hinter denen wir mit gemütlichen 40 km/h, zum Leidwesen von Eva und Ulf, herzuckeln mussten.

Als wir an unserem Etappenziel ankamen, beruhigte sich das Wetter zum Glück etwas und wir konnten einigermaßen trocken einen Vortrag zur Göltzschtalbrücke genießen. Sehr gut und blumenreich erklärte die Dame, was es mit der Brücke auf sich hat, die mit ihren 26 Mio. verbauten Ziegeln die größte ihrer Art ist. Ein kurzer Spaziergang führte uns zur Ballonfahrt, um uns die Brücke von oben anschauen zu können. Wer jetzt schnell genug war oder auf die Ballonfahrt verzichtete, dem gelang es etwas zu essen an einer kleinen Imbissbude zu erhaschen. Dieses Glück war aber nicht jedem beschert. 150 m über dem Abgrund war aber einigen sowieso der Hunger etwas vergangen. Die Aussicht auf das gigantische Bauwerk und die Umgebung war wundervoll, was aber nicht jeder genießen konnte. Einige hatten, zur Freude anderer, nämlich leichte Schwierigkeiten mit dieser luftigen Höhe. Die Erklärungen des Ballonführers was denn so passieren würde, wenn der Ballon sich losreißt, gab ihnen dann den Rest. Als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, waren aber alle begeistert von diesem Erlebnis.

Nach einer längeren dritten Zwischenetappe, leider fast ausschließlich im Regen “seufz“ und mit einer großen Umleitung versehen, besuchten wir auf dem Fichtelberg das dazugehörige Haus. Durch den Regen war die Sicht aber so als hätte man zu viel getrunken, etwas stark vernebelt. Nach einer kurzen Pause bei Kaffee und Kuchen - endlich eine Kleinigkeit essen - ging es weiter zum Sachsenring, den wir dennoch mit einiger Verspätung erreichten.

Auf der Fahrt zum Ring hatte es kaum geregnet und wir hofften auf Besserung für die bevorstehenden Runden auf dem Rundkurs. Bevor wir starten durften bekamen wir von einem Instruktor gezeigt, was sich geschichtlich auf dem Sachsenring so zugetragen hat und wie so eine Rennstrecke funktioniert. Wir erhielten einen kurzen Einblick in den Turm und das Überwachungssystem mit seinen zahllosen Monitoren. Als es dann endlich zum Fahren ging, kam es wie es kommen musste, es fing an zu schütten. Dieses tat aber der guten Stimmung keinen Abbruch. Der Instruktor hielt mit uns in der ersten Runde an den neuralgischen Punkten der Strecke und erzählte einiges Wissenswerte dazu. Obwohl bei den anschließenden Runden hinter dem Fahrsicherheitsherrn ein eher gemäßigtes Tempo angeschlagen wurde, machte es viel Spaß mit seinem Wagen über den Ring zu fahren. Schließlich bestand ja zwischendurch die Möglichkeit mal etwas Abstand zu halten, um dann wieder Gas geben zu können. Als wir unsere Runden beendet hatten, hörte es logischerweise wieder auf zu regnen.

Die letzte Etappe führte uns dann wieder zurück zum Hotel, wo wir in weiser Voraussicht schon am Vortag das Abendessen bestellt hatten. Auch auf diesem letzten Teilstück war wieder eine kurzfristig eingerichtete Umleitung zu bewundern. Gegen 20.30 Uhr hatten wir es aber geschafft und wir trafen uns alle gemeinsam zu einem richtig tollen Abendessen.

Ich hoffe es lag nicht an dem Hals, den Ulf und Eva zwischendurch wegen der Verspätungen hatten, dass er hierbei ohne Krawatte erschien. Das ist nämlich das Letzte was die beiden haben sollten, da alle Teilnehmer von dem Gesehenen begeistert waren und mit einem Rucksack voller toller Eindrücke und wirklich begeistert am Sonntag die Heimreise antraten. Außerdem kann es ja nie schaden, einen Tag auch mal ein bisschen zu fasten oder?

Mit sonnigen Grüßen aus dem Süden und einem herzlichen Dank an Eva & Ulf für das schöne Wochenende, verbleiben eure

Madelaine und Christoph



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