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Dieses letzte Treffen im
Jahr 2005 fand in Arnstadt statt. 13 SLK mit ihren
Besatzungen waren von Nord und Süd, von Ost und West, in
die über 1300 Jahre alte Stadt gekommen. Das Hotel hatte
extra für uns einen besonderen Gast aus dem Hause
Mercedes-Benz eingeladen - im Wintergarten stand zur
allgemeinen Besichtigung die neue S-Klasse, als
Langversion mit nahezu allen Extras. Bei diesem Fahrzeug
merkt man wieder die typischen Mercedes Tugenden, die
Mitbewerber aus München und Ingolstadt können mal wieder
sehen wo der Hammer in der Luxusklasse hängt.
Gegen 18.30 Uhr stand dann
eine Stadtführung mit dem Bierrufer auf dem Programm.
Dieser führte uns durch die historische Altstadt und
brachte uns das 1300 Jahre alte Arnstadt näher. Die
Stadt hat sehenswerte alte Kirchen und Häuser, Arnstadt
das auch als Tor zum Thüringer Wald gilt, wurde im
Mittelalter durch seine Mühlen, Porzellan - und
Lederverarbeitung sowie seine 130 Brauereien bekannt.
Heute ist nur noch eine einzige Brauerei in Betrieb, die
ganz hervorragendes Bier herstellt, wie jeder der
anwesenden feststellen konnte. Der am 21.3.1685 geborene
Johan Sebastian Bach trat im Jahr 1703 in der heutigen
Bachkirche seine erste Organistenstelle an. In seiner
Arnstädter Zeit bis 1707 hat er einige seiner Kantaten
geschrieben.
Nach dieser interessanten
und auch lustigen Stadtführung wurde dann das 3-Gänge-
Menü gereicht und so einige Benzingespräche geführt,
denn das letzte Treffen lag ja auch schon wieder einige
Zeit zurück. Wieder einmal konnten wir neue Mitglieder
in unseren Reihen begrüßen, die einen neuen SLK (R 171)
ihr Eigen nennen. Nun nach über 1,5 Jahren ist mein
171er nicht mehr der einzige im Verein.
Nach einem reichhaltigen
Frühstück und einem Pressetermin, auch ein Fernsehsender
hatte Interesse an unserem Verein, starteten wir am
Samstagmorgen gegen 10.00 Uhr zu unserer Ausfahrt durch
den Thüringer Wald.
Von Arnstadt ging es über
kleine Straßen durch die ehemalige fürstliche Residenz
Rudolstadt zu unserem ersten Etappenziel, den
Feengrotten. Dieses mittelalterliche
Alaunschieferbergwerk „Jeremias Glück“ zählt zu dem
farbenreichsten Schaugrotten der Welt. Die faszinierende
Farbenpracht der Mineralien und die außergewöhnliche
Akustik sind wirklich sehens- und hörenswert.
Nach diesem Abstecher in
die Unterwelt ging es weiter nach Oberhof. Vorbei an
Sprungschanzen auf denen einst Jens Weißflog trainierte,
der einzige Skispringer der die vier Schanzentournee 4
mal gewinnen konnte - von seinen anderen Erfolgen ganz
zu schweigen, durch das Wintersportgebiet Thüringens.
Muss im Winter wirklich toll sein hier. Ziel war die
Gaststätte „Zur Wegscheide“ mit ihren „Echten Thüringer
Bratwürstchen vom Holzkohlegrill“ Lecker, Lecker.
So gestärkt ging es weiter
nach Friedrichroda, unweit von Gotha gelegen, wo man uns
schon zur Kaffeepause erwartete. Im Gasthof „Zur alten
Backstube“ wurde hausgemachter Kuchen gereicht. Danach
ging es weiter auf schönen engen Straßen - eine Freude
für jeden Roadsterfahrer - und durch die bunte
Herbstlandschaft - ein Genuss für den Beifahrer - zurück
zum Hotel.
Eine wirklich schöne
Ausfahrt, wenn auch das Wetter nicht so richtig
mitspielte, war zu Ende.
Abends war der Bierrufer
mit einen seiner Schankmädels in unserer Mitte, um das
erste Mal die zu Ehren, die fleißig zu den diesjährigen
Treffen gekommen sind. Dies waren Günter & Renate
Müller, Christian Köhlen, und Andreas Marschall.
Danach wurden wir mit einem
4-Gang-Menü verwöhnt und saßen bis in die späte Nacht
zusammen. Es gab ja noch ein Geburtstagskind sowie ein
junges Brautpaar zu feiern. Der letzte, ich glaube das
war ich, ging um 3.00 Uhr zu Bett.
Nun stand nur noch die
Jahreshauptversammlung an und die Saison 2005 ist
Geschichte. Diese fand etwas später als geplant statt,
was bei unserem gestrigen Abend ja auch kein Wunder war.
Der zweite Vorsitzende des
Vereins glänzte, wie schon das ganze Jahr über, durch
Abwesenheit. Nach meinem Dafürhalten eine Unmöglichkeit.
Ruth Graf
trug ihren Bericht vor und machte einen Ausblick auf die
nächste Saison, in der wieder mehr Treffen organisiert
werden, 5 Treffen im Jahr sind ja auch etwas zuwenig.
Die harmonisch verlaufende Veranstaltung war nach gut
einer Stunde zu Ende und so bleibt nur noch zu sagen
macht es gut und auf ein neues im Jahr 2006. |