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Bei
herrlichstem Sonnenschein trafen wir am
Donnerstagnachmittag nach und nach im kleinen Hotel
„Rosenhof“ in Offen ein und bezogen unsere Zimmer. Nur
Klaus und Gabi standen im Stau und konnten an der
Ausfahrt nicht teilnehmen. Um 14:30 Uhr starteten wir
mit 8 Roadster Richtung Lüneburg. Vorbei an alten
Bauernhöfen, wo in vielen Vorgärten der Rhododendron
blühte, an Wiesen, Feldern und Wald. Dort angekommen
streiften wir durch die hübsche kleine Altstadt mit den
alten Klinkerhäusern und verschieden verzierten Fassaden
und suchten uns dann ein schattiges Plätzchen in einer
Eisdiele. Wieder im Hotel angekommen begrüßten uns auch
schon Klaus und Gabi. Den Abend ließen wir bei gutem
Essen und Trinken ausklingen. Am Freitag nach dem
Frühstück schlossen sich Jan und Janett uns an, womit
wir 9 Roadster waren. Das Schlusslicht, unser „Gelber“
(zum besseren Gesehen werden) bildeten Stefan und Anke.
Unser Ziel
war das Steinhuder Meer. Wieder ging es durch viele
kleine Orte, die so typisch für diese Gegend sind. Am
Wegesrand sahen wir oft viele winkende und staunende
Passanten, die unserer Roadster-Kolonne hinterher sahen.
Am Steinhuder Meer angekommen mussten wir uns erst
einmal in der Panorama-Gaststätte „Zur Weißen Düne“
stärken und unseren Durst stillen, denn es waren
Temperaturen über 30° C. Weiter ging es mit dem
Segelschiff bei Windstille per Motorkraft zur
Inselfestung Wilhelmstein. Graf Wilhelm zu
Schaumburg-Lippe ließ sich zur Sicherung seiner
Grafschaft die Miniatur-Festung anlegen. Nach unserer
Besichtigung flüchteten wir unter schattenspendenden
alten Kastanienbäumen, bis unser Boot uns wieder zur
„Weißen Düne“ zurückbrachte, wo schon eine Kaffeetafel
für uns gedeckt war. Danach machten wir uns alle wieder
auf die Heimtour Richtung Hotel, wo wir alle einen
gemütlichen Abend bei tollem Essen und Trinken auf der
Terrasse verbrachten. Außer Familie Müller musste die
Heimreise antreten, da Renate nach unserer Bootstour mit
ihrem Fuß nicht mehr auftreten konnte. Auf diesem Weg
„Gute Besserung“.
Am Samstag
nach dem Frühstück schlossen sich Malte und Filip uns
an, womit wir wieder 9 Roadster waren. Heute ging es bei
„Kaiserwetter“ über Winsen nach Wietze ins Deutsche
Erdölmuseum. Wir machten eine Zeitreise durch die Welt
des Erdöls. Von der Entstehung des Erdöls, von der
Suche, Gewinnung und Weiterverarbeitung. Auf dem 2 ha
großen Freigelände waren viele Modelle und
Original-Geräte von Förder- und Bohreinrichtung von 1900
bis heute zu sehen. Nach dem Museumsbesuch
verabschiedeten wir uns von Jan und Janet und fuhren in
den DINO-Park nach Münchehagen. Wer sich nicht mit
Sonnencreme eingerieben hatte, konnte heute einen
Sonnenbrand bekommen. Immer auf der Suche nach einem
schattigen Unterstand begannen wir unseren Rundgang
durch verschiedene Erdzeitalter und erkundeten damit den
Weg dieser Riesenechsen bis zu ihrem Untergang. In einer
überdachten großen Glashalle hat man die Trittsiegel der
Dinosaurier, geschützt vor Verwitterung und anderen
Schäden, untergebracht. Dieser Park ist gut angelegt und
die Saurier wirken ziemlich echt. Malte und Filip haben
uns nach dem Besuch im DINO-Park wieder verlassen. Es
war ganz schön heiß und sie wollten lieber ans Wasser.
Unsere Tour
ging weiter in Richtung Bergen/Offen. Frank führte uns
in ein Parkhaus in Neustadt, wo es beim Italiener das
beste Eis gab. Als wir unsere Autos aus dem Parkhaus
holen wollten, kam Karl-Heinz nicht mehr raus, weil
seine Karte eingerissen war und Gisela bekam ihr Dach
nicht mehr auf. Zum Glück waren wir bald am Hotel. Nach
einer kurzen Dusche ließen wir es uns im Hotel auf der
Terrasse bei einer super Stimmung so richtig gut gehen.
Frank und Andreas hatten ihre Laptop mit, so dass wir
uns die Bilder von den Ausflügen anschauen konnten. So
ließen wir den Abend ausklingen.
Leider waren
die schönen Tage wieder vorbei und wir machten uns alle
am Sonntag nach dem Frühstück auf den Heimweg.
An dieser
Stelle herzlichen Dank an Evelin und Frank, die die
Organisatoren dieses Treffens waren und eine tolle Tour
zusammengestellt haben.
Jutta &
Wolfgang |