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Fotoalben
 


5. - 8. Mai 2005: Treffen im Saarland

 
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Fotos von Andreas Marschall
 

Das Auftakttreffen der Saison 2005 führte uns ins landschaftlich äußerst reizvolle Saarland. Eigentlich schade, dass wir nicht schon früher einmal dort gewesen sind - aber es stand uns ja ein verlängertes, viel versprechendes Wochenende bevor. Bereits am Donnerstag bzw. Himmelfahrtstag trafen die Teilnehmer im Laufe des Nachmittages oder frühen Abends bei strahlendem Wetter in der Kreisstadt Saarlouis ein. Unser Hotel befand sich mitten in der sehr schönen Stadt, am Rande der Fußgängerzone. Dies hatte den großen Vorteil, dass wir die Möglichkeit hatten, die sehr vielen netten Restaurants oder Kneipen mit wenigen Schritten zu Fuß erreichen zu können.

Nachdem alle ihre Zimmer bezogen hatten, empfingen uns Madelaine & Christoph im Hotel und es gab einen Begrüßungssekt. Dabei konnten die ersten Neuigkeiten ausgetauscht werden - davon gab es sehr viele, schließlich hatten wir ja eine lange Winterpause hinter uns. Anschließend ging es auch schon los, in das erste Restaurant, dass Madelaine & Christoph ausgesucht (und zuvor getestet) hatten.
Bei dem sehr netten Italiener wurden dann die Info-Mappen verteilt und der geplante Ablauf der kommenden Tage wurde uns erläutert. Dabei war sofort erkennbar, dass in die Organisation des Wochenendes sehr viel Arbeit investiert wurde.

Der Start für den nächsten Morgen war für 9.30 Uhr vorgesehen - und zwar nicht am Hotel, sondern aus verkehrstechnischen Gründen an einem Kreisel in Richtung Ortsausgang. Die Reihenfolge der Fahrzeuge wurde anschließend durch Losnummern ermittelt.
Trotz der Aussicht nicht gerade Ausschlafen zu können, verweilten wir nach dem sehr leckeren Essen, bei süffigen Bier oder guten Wein noch sehr lange in dem Restaurant; es gab einfach sehr viel zu erzählen. Irgendwann machte der Wirt deutlich, bald schließen zu wollen. Wieder zurück im Hotel traf sich noch „der harte Kern“ an der Rezeption, wo noch einige Biere vertilgt wurden.

Bei dem gemeinsamen Frühstück am nächsten morgen verteilten Madelaine & Christoph ein Lunchpaket für den kleinen Hunger zwischendurch, für den Fall, dass der Zeitraum zwischen zwei Mahlzeiten etwas zu lang werden sollte.
Etwas später waren alle rechtzeitig am vereinbarten Treffpunkt an dem Kreisel, wo wir genug Platz hatten, um aufzufahren. Lediglich mit der am Vorabend ausgelosten „Startnummer“ hat es nicht sofort in allen Fällen geklappt.
Schließlich ging es los in Richtung Merzig, wo sich unser erstes Ziel, die Tuningfirma Carlsson befindet. Wir fuhren auf kleinen Landstraßen durch eine wunderschöne, hügelige, gelbe, mit Rapsfeldern gesäumte Landschaft. Leider regnete es und wir konnten das Dach nicht aufmachen.
Angekommen bei Carlsson wurden wir sehr freundlich begrüßt und jeder brannte darauf die getunten Mercedes bewundern zu können. Selbstverständlich hatten es uns die ausgestellten SLK besonders angetan. Danach wurde uns die Geschichte der Firma und das Leistungsprogramm vorgestellt. Dabei erfuhren wir, dass Carlsson z. B. auch mit Citroen ein Projekt durchgeführt hat. Der Tätigkeitsschwerpunkt wird aber auf die Leistungssteigerung von Mercedes-Fahrzeugen gelegt. So gab es auch einen Motorenprüfstand zu besichtigen, der für die Firma wichtig ist, um eventuellen Garantieansprüchen vorbeugen zu können. Bemerkenswert, dass sich ein solch relativ kleines Unternehmen in der heutigen Zeit so gut am Markt behaupten kann.
Nach einem Kaffee bekamen wir zum Abschied bei Carlsson noch einen hochwertigen Schlüsselanhänger geschenkt. Zurück bei unseren Autos stellten wir fest, dass es aufgehört hat zu regnen. Also schnell die Dächer auf und los. Leider dauerte die Freude nur kurz an. Nach einigen Minuten mussten wir wieder stoppen und die Dächer schließen. So ging es dann weiter bis zur Saarschleife.
Dort hatten wir genügend Zeit, um bei etwas besserem Wetter, die Aussicht auf die Saarschleife zu genießen. Da hat sich die Natur wirklich was schönes einfallen lassen. Es war kaum möglich die Saarschleife komplett auf ein Foto zu bekommen. Sehr wohl konnten wir ein Gruppenfoto mit allen Teilnehmern machen. Anschließend fing es auch schon wieder an zu regnen, weshalb wir beschlossen, die verbleibende Zeit der Pause, in einem Café, zwecks einer kleinen Stärkung zu verbringen. Hier gab es ein kleines Missverständnis mit der Bedienung. Anstatt des Wunsches bis 13.30 Uhr mit Essen und Bezahlen fertig zu sein, servierte sie das Essen erst ab 13.30 Uhr. Um nicht zu viel Zeit zu verlieren, kam es anschließend zwischen einigen Teilnehmern zu einem kleinen Wettessen. Dabei trat die Carlsson-Fraktion gegen die AMG-Fraktion an. Mit leichtem Vorsprung gewann schließlich AMG (Andreas).
Schnell ging es dann weiter zu unserem nächsten Ziel - die Firma Villeroy & Boch.
Fast pünktlich in dem ehemaligen Kloster angekommen, wurde uns nach der Begrüßung ein wirklich interessanter Film gezeigt. Durch Peter Ustinov (der Film ist vor einigen Jahren gedreht worden) wurde die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Unternehmens - von einer kleinen Keramikfertigung im Jahre 1809 hin zu einem internationalen Konzern mit weltweiten Standorten - anschaulich erläutert.
Danach sind wir durch die Ausstellungen der Firma geführt worden, in der die historische aber auch die aktuelle Produktpalette zu sehen ist. Wir erfuhren z. B., dass das Dekor einiger Erzeugnisse noch heute von Hand entsteht. In der Bäderausstellung wurde uns die Funktionsweise einer geruchsfreien Toilette erläutert. Was es alles so gibt.
Nach der Ausstellung hatten wir die Gelegenheit die Produkte von Villeroy & Boch in einem sog. Factory-Outlet-Store zu sehr günstigen Preisen zu erwerben, wovon auch einige ordentlich Gebrauch machten. Doch nicht nur die Damen kamen auf Ihre Kosten. Bei der preisgünstigen Lindt-Schokolade schlugen auch einige Herren zu.
Wieder bei den Autos angekommen, hatte sich die Sonne endlich einmal durchgesetzt, und wir konnten die Rückfahrt zum Hotel offen antreten. Bei der wunderschönen Landschaft hatten sich alle dies sehnsüchtig herbeigewünscht.
Am Abend in Saarlouis ging es wieder gemeinsam zum Essen. Im Restaurant „Schlemmergallerie“ gab es wirklich genügend zu schlemmen und über diesen emotionalen Tag zu diskutieren. Es war wirklich für jeden etwas dabei - Carlsson für die Herren, Villeroy & Boch für die Damen.

Am nächsten Morgen konnten wir etwas länger schlafen (und über die vielen am Vortag gesehenen Produkte träumen), denn die Abfahrt am Kreisel war erst für 10.15 Uhr angesetzt.
Doch leider hatte die Sonne an diesem Vormittag überhaupt nichts mehr zu melden. Es regnete regelrecht „Bindfäden“. Trotzdem ging es los. Wir fuhren wieder durch wunderschöne Landschaften - über Hügel, durch Täler, Alleen und Wälder - so dass man anfing sich darüber zu ärgern, nicht offen fahren zu können.
Unser erstes Ziel an diesem Samstag war die Villa Borg. Eine römische Villa, deren Überreste 1987 gefunden wurden und seitdem noch ausgegraben werden. Diese Villa wurde 1:1 nachgebaut und kann somit besichtigt werden. Bei der informativen Führen durch die Villa wurde deutlich, dass die alten Römer seinerzeit schon ein sehr luxuriöses Leben geführt haben. Besonders der Badebereich war sehr beeindruckend. So hatten die Römer bereits Fußboden- und Wandheizungen, fließendes Wasser und einen sehr kultivierten Badebetrieb. In einer anschließenden Diashow erfuhren wir Wissenswertes über Ausgrabungen und archäologischen Untersuchungen. Teile der Ausgrabungen konnten anschließend im Museum besichtigt werden.
Nach einer derart geballten Ladung an wissenschaftlichen Informationen haben alle mächtigen Hunger bekommen. So traf es sich gut, dass man in der Villa Borg in einem Restaurant auch römische Speisen ausprobieren konnte, die dort mit Kräutern aus dem eigenen Garten zubereitet werden. So konnten wir uns bei Lokullus, Elbenschnitzel oder Linsen mit Kastanien in die damalige Zeit hineinversetzen.
Draußen war zwischenzeitlich mal wieder die Sonne heraus gekommen und wir sahen darin unsere Chance an diesem Tag noch einmal offen zu fahren. Also fingen wir an, unsere Dächer trocken zu putzen, zu öffnen, um loszubrausen. Doch wie am Vortag dauerte das Vergnügen wieder nur einige Kilometer bevor es wieder anfing zu Regnen.
So ging es über die Grenze nach Frankreich. Noch bei Regen erreichten wir unser nächstes Ziel, das „Chateau de Malbrouck“, eine im 15. Jahrhundert errichte Burg. In dieser Burg befindet sich zur Zeit eine Drachenaustellung, in der die Bedeutung von Drachen und der Glaube daran, im Laufe der Geschichte gezeigt wird. Von einer gut deutsch sprechenden Führung erfuhren wir auf einem Rundgang neben allem Wissenswerten über Drachen, auch bauliche Details der Burg.
Da sich der Tag wettermäßig wie der Vortag entwickelte, konnten wir - zurück am Parkplatz angekommen - wieder die Dächer öffnen. Nur einige trauten dem Frieden nicht. Doch es ging tatsächlich offen bis zum Hotel zurück.
Am Abend ging es zum Essen in ein Kartoffel-/Schnitzel-Haus. Bei sehr leckeren (und in den meisten Fällen auch großen) Portionen haben die durchgehend begeisterten Teilnehmer des Wochenendes noch einmal die sehr vielseitigen Eindrücke ausgetauscht.
Deshalb auch an dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank und großes Lob an Madelaine und Christoph für die mühevolle Vorbereitung und Planung des tollen Programms. Dies gilt umso mehr, wenn bedacht wird, dass die beiden nicht aus dem Saarland kommen.
Bleibt zu hoffen, dass die folgenden Treffen auch so viel Spaß machen.

Alena & Thomas



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