von Katja
Zufall-Schmidt und Robert Schmidt
Wieder einmal war es soweit,
die Koffer wurden gepackt und auf ging es zu einem SLK -
Treffen in die Altmark und zwar in das kleine Städtchen
Salzwedel. Für uns Franken nicht grad um die Ecke, aber
die Wiedersehensfreude mit lieben Menschen macht so eine
lange Fahrt immer wieder wett.
Für den Anreisetag stand am
Freitagnachmittag eine kleine Kaffeeausfahrt zum
Arendsee an, die von einigen früh Angekommenen auch gern
angenommen wurde. Leider waren wir nicht dabei, aber ich
habe mir sagen lassen, dass es sehr schön war. Am Abend
trafen wir uns dann alle zum Begrüßungscocktail und
einem leckeren Menü im Hotel. Dieses Treffen stand unter
einem besonderen Stern. Frank und Evelin Prondzinski
feierten ihren 20. Hochzeitstag. Anke Ebersberger-Maul
überreichte einen Geschenkkorb vom Club und Rolf
Fellermann fand die passenden Worte für das Ereignis.
Darauf hin schmissen Frank und Evelin eine Runde
Flüssiges und der Abend konnte lustig weitergehen. Es
wurde wie gewohnt eine lange Nacht.
Am nächsten Morgen stand dann
gleich nach dem Frühstück eine leckere Sache auf dem
Programm. Die Besichtigung der echten Salzwedeler
Baumkuchenproduktion. Der Besitzer der Firma wusste
interessant von früher und heute zu erzählen, dann ließ
er uns Baumkuchen in allen Variationen probieren und was
besonders wichtig ist, wir wissen jetzt wie ein
Baumkuchen richtig geschnitten wird. Die Fahrt ging
weiter, durch kleine Dörfer mit wunderschönen
Fachwerkbauten unserem nächsten Ziel entgegen. Wir
besuchten die Langobardenwerkstatt in Zethlingen.
Werkstatt finde ich jetzt etwas untertrieben. Es ist ein
nachgebautes Dorf mit einem Palisadenzaun herum, in dem
das Leben der Langobarden aus den ersten Jahrhunderten
nach Christi nachempfunden werden soll. Auf dem
Zethlinger Mühlenberg befindet sich der größte bekannte
Friedhof der Altmark aus dieser Zeit. Bis jetzt konnten
mehr als 1800 Gräber wissenschaftlich erfasst werden.
1990 erstand die Werkstatt dort, die vor allem
museumspädagogische Arbeit leistet. Nebenbei entwickelt
sie sich auch zu einem touristischem Anziehungspunkt.
Bei so genannten Aktionstagen werden historische
Handwerkstechniken, wie weben, töpfern, Bogen schießen,
Lederarbeiten, Stoffe färben... , sowie die Methoden der
Nahrungszubereitung gezeigt. Danach kann alles auch
ausprobiert werden. Die Führung war sehr interessant und
wir hätten noch länger dort verweilen können, aber die
Sonne trieb uns zu unserer nächsten Kaffeepause nach
Hitzacker. Auch dies ein kleines Städtchen mit viel
Fachwerk, liebevoll restauriert. Nach großen Eisbechern
ging es dann auf kleinen Strassen und versteckten Wegen
zurück zum Hotel, wo wir den Tag bei einem 4 - Gänge -
Menu ausklingen ließen.
Der Sonntag Morgen war wieder
einmal viel zu schnell da, alle in Aufbruchstimmung,
aber in Vorfreude auf das nächste Treffen.
Vielen Dank an Frank und Evelin,
das Hotel war super und der Draht zum Wettergott muss
ein ganz besonderer sein.