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von Alena
und Thomas Cedel
Zu diesem
Treffen sind wir mit gemischten Gefühlen angereist, da
es in den Tagen und Wochen davor fast ausschließlich
geregnet hatte (auch in Bayern). Auf der anderen Seite
haben wir uns sehr darauf gefreut, da wir das schöne
Dresden nur vom „Hörensagen“ kannten. Wie auch immer…
Als wir um 22.00 Uhr (als die Letzten) im Hotel „Zur
Ausspanne“ in Sora bei Meißen angekommen sind, konnten
wir (zusammen mit den anderen Teilnehmen) zwei neue
Clubmitglieder - Ilka und Karl-Heinz (auch aufgrund der
Ähnlichkeit zu Rudi Carell, Rudi genannt) - begrüßen. Da
wir es nicht geschafft hatten, den „Testbogen zur
Erlangung der Einreiseerlaubnis des Freistaats Sachsens“
vorher auszufüllen bekamen wir anschließend einen Rüffel
und die „…..lochkarte“ zugeteilt. Die anderen Teilnehmer
haben ein Visum erhalten und die Gewinner zusätzliche
Sachpreise. Die Ergebnisse: Astrid & Michael 41 (von 47)
Punkte; Katja & Robert 35 Punkte; Christian 33 Punkte,
sowie Ruth & Siggi 33 Punkte (wurde nicht gewertet, da
Eingang nach Meldeschluss). Im Anschluss gab es
reichlich zu essen und zu trinken und wir hatten noch
einen langen und lustigen geselligen Freitagabend.
Am
Samstagmorgen ging es nach dem Frühstück um 9.15 Uhr los
- und welch Wunder die Sonne schien - und wir konnten
sofort das Dach öffnen. Es ging erst einmal nach Meißen
und dort zur Porzellanmanufaktur. Um 10 Uhr erwartete
uns eine sehr interessante Führung durch das dortige
Museum. Die Meißener Porzellanmanufaktur wurde 1710 im
Auftrag des Kurfürsten August des Starken gegründet und
hat das erste europäische Porzellan hergestellt. Die
Führung hat uns tiefe Einblicke in die Herstellung des
Porzellans, das in traditioneller Weise per Hand
angefertigt wird, ermöglicht. So konnten wir in den
Schauwerkstätten dabei zusehen wie Dreher und Former
Gefäße oder Tassen herstellen. Beim Bossieren werden
einzelne Teile, z.B. von Figuren zusammengefügt. Die
Unterglasur- und Aufglasurmalerinnen versehen das
Porzellan mit der Dekoration. Anschließend haben wir in
den Ausstellungsräumen die Erzeugnisse der Manufaktur
von 1710 bis zur heutigen Zeit besichtigt. Gegen Ende
der Führung standen die Männer schon nervös herum um
endlich bei dem schönen Wetter Auto fahren zu können,
die Damen jedoch konnten sich nicht von dem schönen
Porzellan trennen und wollten noch den Museumsshop
besuchen. Schließlich ging es um ca 12.00 Uhr wieder
los.
Bei
schönstem Wetter fuhren wir durch das Meißner Elbtal an
den Weinhängen vorbei. Auf unserer Ausfahrt haben wir
auch diverse Burgen gesehen, wie z.B. die Albrechtsburg
Meißen oder das Schloss Moritzburg. Bei der Fahrt durch
das Moritzburger Teichgebiet haben wir auch einige
frisch verheiratete Hochzeitspaare gesehen. In der Burg
Stolpen haben wir Kaffeepause gemacht, wobei einige dazu
Kuchen bestellten, einige hingegen die Sächsische
Kartoffelsuppe. Dann ging es wieder zügig weiter, da wir
noch sehr große Etappe vor uns hatten. Bei der
Weiterfahrt in die Sächsische Schweiz sind wir auch ein
Stück über den Deutschland –Ring gefahren. Die ehemalige
10 km lange Rennstrecke wurde ab 1933 gebaut und 1939
eingeweiht. Jedoch hat der Kriegsbeginn jede
Motorsportaktivität verhindert.
Weiter in
der sächsischen Schweiz haben wir den Pabststein
besucht, der allerdings nur zu Fuß zu erreichen ist. So
hatten wir Gelegenheit uns die Beine zu vertreten. Oben
angekommen haben einige eine weitere Stärkung zu sich
genommen. Andere haben die beeindruckende Aussicht
genossen.
Wieder
unten bei den Autos angekommen ging es mit sehr flotter
Fahrt weiter, wobei wir trotzdem vom Auto aus, während
der Fahrt diverse Burgen und Schlösser bewundern
konnten. Während dieser weiten Etappe mussten wir eine
ungeplante Toilettenpause einlegen, was sich als
schwierig erwiesen hat. Jedoch haben wir in einer
Ortschaft ein Dorfgemeinschaftshaus gefunden, indem eine
goldene Hochzeitsfeier stattfand. Dort konnten einige
von uns das WC benutzen. Für die Teilnehmer der Feier
boten wir mit unserem SLK-Konvoi eine willkommene
Abwechselung, so dass viele herauskamen und unsere Autos
bewunderten. Im Hotel um ca. 20.00 Uhr heil angekommen,
ging es nach einer sehr kurzen Pause sofort zum Essen
und geselligem Beisammensein. So konnten alle die
Erlebnisse des tollen Tages ausgiebig diskutieren.
Am
anderen Morgen (Pfingstsonntag) trafen wir uns wieder um
9.15 Uhr auf dem Hotelparkplatz. Jedoch blieben die SLK
an diesem Tag stehen, da auf uns ein Bus wartete. Der
(Toyota-) Bus hat zwar geklappert und die Tür ging
während der Fahrt auf, aber er brachte uns direkt in die
Dresdener Innenstadt. Dort haben wir zunächst unseren
Stadtführer aufgesammelt, der uns bei einer
Stadtrundfahrt alle Sehenswürdigkeiten und tolle
Stadtteile von Dresden gezeigt hat. Dabei erfuhren wir
auch wo Eva arbeitet, wo Eva und Ulf geheiratet haben
und wo sie ihre Hochzeitsnacht verbrachten. Im Anschluss
brachte uns der Bus direkt zur Semperoper. Hier waren
wir angemeldet und haben eine ausführliche Führung durch
Frau Ulbrich (ohne t) genossen. Sie schilderte uns die
Geschichte der Oper und das Ausmaß der
Jahrhundertüberflutung im Jahre 2002. Im Anschluss gab
es noch Sekt, bei dem wir die Aussicht aus der Oper auf
das Schloss und den Zwinger genießen konnten.
Wieder
draußen angekommen erwartete uns der Stadtführer und wir
gingen zu Fuß in den Zwinger, wo wir ebenfalls über das
Jahrhunderthochwasser mit seinen Auswirkungen informiert
wurden. Anschließend gingen wir durch die Innenstadt zur
Frauenkirche. Auf dem Weg dorthin wurden uns weitere
Sehenswürdigkeiten, wie z.B. der aus 24.000 Fliesen
bestehende „Fürstenzug“ oder der Stallhof des Schlosses
gezeigt. Wir sind leider nicht in die Frauenkirche
hineingegangen, weil der Andrang an diesem Tag zu hoch
war. Aber auch von außen sieht sie sehr beeindruckend
aus, insbesondere wenn man die Umstände des
Wiederaufbaus bedenkt. So wurde z.B. anhand des
Fundortes und der Lage der Trümmer/Steine errechnet wo
der jeweilige Stein ursprünglich hingehörte und an
dieser Stelle wieder eingesetzt. Hier war unsere
Stadtführung zu ende und wir hatten ca. 1 Stunde Zeit
zur freien Verfügung um uns zu Stärken oder andere Dinge
zu tun.
Um 15.15
Uhr trafen wir uns wieder am Schiffsanleger an der Elbe,
um eine dreistündige Schifffahrt auf der Elbe
anzutreten. Hierbei hatten wir die Gelegenheit Dresden
aus der Fluss-Perspektive kennen zu lernen. Wir fuhren
sowohl Fluss-abwärts sowie Fluss-aufwärts um die
zahlreichen Schlösser und Villen auf dem rechten und
linken Elbufer zu bewundern. Selbstverständlich gab es
auf dem Schiff auch genügend feste und flüssige Nahrung.
Trockenen Fußes haben wir wider den Schiffsanleger in
Dresden erreicht, wo auch schon der Bus auf uns wartete.
So haben wir an diesem schönen Tag unser Hotel pünktlich
um ca. 19.00 Uhr erreicht.
Kurz
darauf trafen wir uns wieder zum wohlverdienten
Abendessen, um unsere Eindrücke dieser wunderschönen
Stadt auszutauschen. Nach dem Essen haben wir mit
Andreas PC diverse Fotos der vergangenen beiden Tage
angeschaut.
Für
dieses wunderschöne Pfingstwochenende möchten wir uns
bei Eva und Ulf bedanken. Man hat gemerkt, dass sie sehr
viel Arbeit und auch Freude in die detaillierte Planung
investiert haben. Als normaler Besucher von Dresden
hätten wir nicht so viel von der Stadt erfahren und
gesehen. Auch die Organisation der Ausfahrt, der
weiteren Besichtigungen sowie die Auswahl des Hotels,
verdienen ein großes Lob. |