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Fotoalben
 


2. - 5. Juni 2006: Treffen im Dresdener Elbtal

 
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Freitagabend

 
 

Bilder vom Samstag

 
Impressionen während der Ausfahrt
 
Besichtigung der Meißener Porzellan-Manufaktur
 
Im Elbsandsteingebirge
 
Der Sonntag
 
Führung durch Dresden
 
Dampfschifffahrt auf der Elbe
 


Weitere Fotos
des Treffens von Andreas


Weitere Fotos
des Treffens von Christian


Weitere Fotos
des Treffens von Karl-Heinz


Weitere Fotos
des Treffens von Robert


Weitere Fotos
des Treffens von Ulf

 

von Alena und Thomas Cedel

Zu diesem Treffen sind wir mit gemischten Gefühlen angereist, da es in den Tagen und Wochen davor fast ausschließlich geregnet hatte (auch in Bayern). Auf der anderen Seite haben wir uns sehr darauf gefreut, da wir das schöne Dresden nur vom „Hörensagen“ kannten. Wie auch immer… Als wir um 22.00 Uhr (als die Letzten) im Hotel „Zur Ausspanne“ in Sora bei Meißen angekommen sind, konnten wir (zusammen mit den anderen Teilnehmen) zwei neue Clubmitglieder - Ilka und Karl-Heinz (auch aufgrund der Ähnlichkeit zu Rudi Carell, Rudi genannt) - begrüßen. Da wir es nicht geschafft hatten, den „Testbogen zur Erlangung der Einreiseerlaubnis des Freistaats Sachsens“ vorher auszufüllen bekamen wir anschließend einen Rüffel und die „…..lochkarte“ zugeteilt. Die anderen Teilnehmer haben ein Visum erhalten und die Gewinner zusätzliche Sachpreise. Die Ergebnisse: Astrid & Michael 41 (von 47) Punkte; Katja & Robert 35 Punkte; Christian 33 Punkte, sowie Ruth & Siggi 33 Punkte (wurde nicht gewertet, da Eingang nach Meldeschluss). Im Anschluss gab es reichlich zu essen und zu trinken und wir hatten noch einen langen und lustigen geselligen Freitagabend.

Am Samstagmorgen ging es nach dem Frühstück um 9.15 Uhr los - und welch Wunder die Sonne schien - und wir konnten sofort das Dach öffnen. Es ging erst einmal nach Meißen und dort zur Porzellanmanufaktur. Um 10 Uhr erwartete uns eine sehr interessante Führung durch das dortige Museum. Die Meißener Porzellanmanufaktur wurde 1710 im Auftrag des Kurfürsten August des Starken gegründet und hat das erste europäische Porzellan hergestellt. Die Führung hat uns tiefe Einblicke in die Herstellung des Porzellans, das in traditioneller Weise per Hand angefertigt wird, ermöglicht. So konnten wir in den Schauwerkstätten dabei zusehen wie Dreher und Former Gefäße oder Tassen herstellen. Beim Bossieren werden einzelne Teile, z.B. von Figuren zusammengefügt. Die Unterglasur- und Aufglasurmalerinnen versehen das Porzellan mit der Dekoration. Anschließend haben wir in den Ausstellungsräumen die Erzeugnisse der Manufaktur von 1710 bis zur heutigen Zeit besichtigt. Gegen Ende der Führung standen die Männer schon nervös herum um endlich bei dem schönen Wetter Auto fahren zu können, die Damen jedoch konnten sich nicht von dem schönen Porzellan trennen und wollten noch den Museumsshop besuchen. Schließlich ging es um ca 12.00 Uhr wieder los.

Bei schönstem Wetter fuhren wir durch das Meißner Elbtal an den Weinhängen vorbei. Auf unserer Ausfahrt haben wir auch diverse Burgen gesehen, wie z.B. die Albrechtsburg Meißen oder das Schloss Moritzburg. Bei der Fahrt durch das Moritzburger Teichgebiet haben wir auch einige frisch verheiratete Hochzeitspaare gesehen. In der Burg Stolpen haben wir Kaffeepause gemacht, wobei einige dazu Kuchen bestellten, einige hingegen die Sächsische Kartoffelsuppe. Dann ging es wieder zügig weiter, da wir noch sehr große Etappe vor uns hatten. Bei der Weiterfahrt in die Sächsische Schweiz sind wir auch ein Stück über den Deutschland –Ring gefahren. Die ehemalige 10 km lange Rennstrecke wurde ab 1933 gebaut und 1939 eingeweiht. Jedoch hat der Kriegsbeginn jede Motorsportaktivität verhindert.

Weiter in der sächsischen Schweiz haben wir den Pabststein besucht, der allerdings nur zu Fuß zu erreichen ist. So hatten wir Gelegenheit uns die Beine zu vertreten. Oben angekommen haben einige eine weitere Stärkung zu sich genommen. Andere haben die beeindruckende Aussicht genossen.

Wieder unten bei den Autos angekommen ging es mit sehr flotter Fahrt weiter, wobei wir trotzdem vom Auto aus, während der Fahrt diverse Burgen und Schlösser bewundern konnten. Während dieser weiten Etappe mussten wir eine ungeplante Toilettenpause einlegen, was sich als schwierig erwiesen hat. Jedoch haben wir in einer Ortschaft ein Dorfgemeinschaftshaus gefunden, indem eine goldene Hochzeitsfeier stattfand. Dort konnten einige von uns das WC benutzen. Für die Teilnehmer der Feier boten wir mit unserem SLK-Konvoi eine willkommene Abwechselung, so dass viele herauskamen und unsere Autos bewunderten. Im Hotel um ca. 20.00 Uhr heil angekommen, ging es nach einer sehr kurzen Pause sofort zum Essen und geselligem Beisammensein. So konnten alle die Erlebnisse des tollen Tages ausgiebig diskutieren.

Am anderen Morgen (Pfingstsonntag) trafen wir uns wieder um 9.15 Uhr auf dem Hotelparkplatz. Jedoch blieben die SLK an diesem Tag stehen, da auf uns ein Bus wartete. Der (Toyota-) Bus hat zwar geklappert und die Tür ging während der Fahrt auf, aber er brachte uns direkt in die Dresdener Innenstadt. Dort haben wir zunächst unseren Stadtführer aufgesammelt, der uns bei einer Stadtrundfahrt alle Sehenswürdigkeiten und tolle Stadtteile von Dresden gezeigt hat. Dabei erfuhren wir auch wo Eva arbeitet, wo Eva und Ulf geheiratet haben und wo sie ihre Hochzeitsnacht verbrachten. Im Anschluss brachte uns der Bus direkt zur Semperoper. Hier waren wir angemeldet und haben eine ausführliche Führung durch Frau Ulbrich (ohne t) genossen. Sie schilderte uns die Geschichte der Oper und das Ausmaß der Jahrhundertüberflutung im Jahre 2002. Im Anschluss gab es noch Sekt, bei dem wir die Aussicht aus der Oper auf das Schloss und den Zwinger genießen konnten.

Wieder draußen angekommen erwartete uns der Stadtführer und wir gingen zu Fuß in den Zwinger, wo wir ebenfalls über das Jahrhunderthochwasser mit seinen Auswirkungen informiert wurden. Anschließend gingen wir durch die Innenstadt zur Frauenkirche. Auf dem Weg dorthin wurden uns weitere Sehenswürdigkeiten, wie z.B. der aus 24.000 Fliesen bestehende „Fürstenzug“ oder der Stallhof des Schlosses gezeigt. Wir sind leider nicht in die Frauenkirche hineingegangen, weil der Andrang an diesem Tag zu hoch war. Aber auch von außen sieht sie sehr beeindruckend aus, insbesondere wenn man die Umstände des Wiederaufbaus bedenkt. So wurde z.B. anhand des Fundortes und der Lage der Trümmer/Steine errechnet wo der jeweilige Stein ursprünglich hingehörte und an dieser Stelle wieder eingesetzt. Hier war unsere Stadtführung zu ende und wir hatten ca. 1 Stunde Zeit zur freien Verfügung um uns zu Stärken oder andere Dinge zu tun.

Um 15.15 Uhr trafen wir uns wieder am Schiffsanleger an der Elbe, um eine dreistündige Schifffahrt auf der Elbe anzutreten. Hierbei hatten wir die Gelegenheit Dresden aus der Fluss-Perspektive kennen zu lernen. Wir fuhren sowohl Fluss-abwärts sowie Fluss-aufwärts um die zahlreichen Schlösser und Villen auf dem rechten und linken Elbufer zu bewundern. Selbstverständlich gab es auf dem Schiff auch genügend feste und flüssige Nahrung. Trockenen Fußes haben wir wider den Schiffsanleger in Dresden erreicht, wo auch schon der Bus auf uns wartete. So haben wir an diesem schönen Tag unser Hotel pünktlich um ca. 19.00 Uhr erreicht.

Kurz darauf trafen wir uns wieder zum wohlverdienten Abendessen, um unsere Eindrücke dieser wunderschönen Stadt auszutauschen. Nach dem Essen haben wir mit Andreas PC diverse Fotos der vergangenen beiden Tage angeschaut.

Für dieses wunderschöne Pfingstwochenende möchten wir uns bei Eva und Ulf bedanken. Man hat gemerkt, dass sie sehr viel Arbeit und auch Freude in die detaillierte Planung investiert haben. Als normaler Besucher von Dresden hätten wir nicht so viel von der Stadt erfahren und gesehen. Auch die Organisation der Ausfahrt, der weiteren Besichtigungen sowie die Auswahl des Hotels, verdienen ein großes Lob.



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