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Fotoalben
 


3. - 5. August 2007:

Treffen im Westerwald

 
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Freitagabend

 
 
 

Während der Ausfahrt

 
 
 
 
 

Zum Glück nur unten..... :-)

 
   
 
 

Samstagabend

 
 
  Weitere Bilder von:

Andreas          http://www.pixum.de/viewalbum/?id=2647812

Jörg          http://www.pixum.de/viewalbum/?id=2610403

Siggi          http://www.pixum.de/viewalbum/?id=2610386

 

von Rolf Fellermann

Für Schnell-Leser:

Super Wetter, super Tour, tolle Organisation, nette Leute, 10 SLK.

 

Für Interessierte:

...oh oh oh Du schöner Westerwald über deine Höhe pfeift der Wind so kalt... so trompeteten es unsere SLK in die bergige Landschaft.

Egal ob die 230K-Flotte, die kleinen 171iger, der 32 AMG, der 55AMG oder der schlappe 200er mit großer Tröte - alle fanden es toll, was der „Westerwald-Treff“ uns hier geboten hat - und das nicht mit „...Wind so kalt...“ sondern bei bestem Wetter.

Professionell hat das Team um Hotel-Chefin Roswitha Prangenberg die SLK-Roadster-Club-Ideen umgesetzt. Besonderer Dank an den Tour-Guide Peter, der nicht nur ortskundig, sondern auch kulturell erste Wahl war! Aber auch dem Besenwagen-Fahrer Heinz alias James - mit Bütt-Abend-Einlage - gilt unsere Anerkennung.

Am Freitag flogen zwar ein paar Gläser des Begrüßungssekts - aber ansonsten verlief das Wochenende ohne Schaden und unfallfrei.

Moment - das stimmt nicht ganz:

Es geschah am Waldbreitbacher Kloster. Holschuhs AMG hatte einen Platten. Zunächst wurde an ein elektronisches Fehlverhalten der Warnleuchte geglaubt. Aber ein SLK zeigt doch kein Fehlverhalten - schon gar nicht elektronisch. Und tatsächlich: hintern rechts war er platt! Wie bemerkte es Dieter Blind: Gott sei Dank nur unten!

Wie kam es dazu? Wo lag eine Schraube an falscher Stelle auf der Straße? Oder ein gezielter Anschlag? Wir müssen ermitteln und rollen das Wochenende nochmals auf:

Freitag stellt sich unsere SLK-Meute brav im Halbkreis vorm Hotel auf.

Nach dem Sekt-Anschlag, Abend-Buffet und mit dem Zusammensitzen im Biergarten verläuft der Abend in üblicher netter Form. Wären da nicht die 4 Mazda-Damen. Sie hatten sich auch für die SLK-Tour angemeldet. Kamen aber in einer Mazda-Limousine. Hatten Sie sich eine „Bagger-Bude“ vorgestellt?

Gibt es einen Zusammenhang mit dem AMG-Platten? Oder lastete der zu schwere 171iger Kabelbaum auf den Rädern? Oder waren es die zu vielen Schweißpunkte? Hierzu später mehr.

Fahren wir also fort - am Sonnabend um 9.45 h erklärt uns die resolute Roswitha wo es lang geht. In Form eines Roadbooks - und eines Fragebogens, der abends einen Sieger ausweisen soll. Auch Roswithas Lebensgefährte stand bereit. Sein „Schiffchen“ Fiat Barchetta musste aber zuhause bleiben.

Und auch die Tagesgäste sind angekommen: Dieter Blind und Frau - Mercedes-Chef aus Siegburg - der uns später noch das Leben retten wird.

Nach Profil-Messung brummen, säuseln und blubbern wir los - durch den kurvigen Westerwald Richtung Rhein zur Marienburg nach Leutesdorf und durch die enge Einfahrt in den Schotterhof der Burg. Die Burgherrin empfängt uns mit Wein und wunderbarem Mittagsmahl.

Ein phantastischer Ausblick auf den Rhein und den höchsten „Kaltwasser-Geysir“ -ein Genuss. Nur der Geysir hatte heute etwas Ladehemmungen - er sprühte nicht besonders hoch. Die anschließende Testfrage passte nicht ganz zu dieser Atmosphäre: Aus wie vielen Blechteilen besteht der 171iger?

In Bad Höningen wartet bereits die Rhein-Fähre auf uns - Überfahrt vom Westerwald in die Eifel. Kloster Maria Laach - ein imposantes Bauwerk mit über tausendjähriger Geschichte - und hochaktuell mitten im heutigen Leben. Ob zur Meditation, Ausspannen gestresster Manager oder zur Brautpaar-Trauung. Natürlich stilecht mit Mercedes-Heckflosse, wie wir sehen konnten.

...der Parkplatz war voll. Haben etwa die Rotz-Bengel da rumgefummelt ...Moment, da läuft doch einer ...nein, sie waren es nicht ...das war wohl die Hitze! Die Hitze, die Hitze - Dach zu + Klima-Anlage an? Nein das geht doch nicht - wir sind doch echte Cabrio-Fahrer.

Also weiter durch die Eifel: Panoramablick über die Weinberge im Ahrtal. Doch was ist das? Die gesamten Besatzungen - sie dehydrieren! Oder war die Frage nach der Länge des 171iger Kabelbaums ernst gemeint?

Geistesgegenwärtig springt der Mercedes-Profi Dieter Blind in seinen schicken dunkelblauen 171iger, gibt ihm die Sporen und holt alles aus ihm raus. In Nullkommanichts ist er wieder da: mit einer Kiste Mineralwasser! Eine Glanz-Leistung! Das Überleben ist gesichert.

Herrliche Landstraßen mit tollen Kurven begleiten uns durch die Eifel Richtung Bad-Godesberg - mit Blick auf den Petersberg (Gründung der Bundesrepublik) und Drachenfels. Wir nehmen die Quer-Fähre nach Königswinter und Kurs durch das Tal der Wied auf das Kloster Waldbreitenbach.

Doch zuvor soll der Abstecher zu Gustels Krippenmuseum nicht vergessen werden. Absolut beeindruckend mit welchem Engagement er Krippen mit der Geburt Jesu gesammelt und nachgebaut hat. Besonders die gigantische Wurzelkrippe ist absolut sehenswert - eine Empfehlung für die Weihnachtszeit.

Beim Imbiss des Kloster Waldbreitenbach - mit imposantem Ausblick - war es dann soweit: Es zischte ..wenn man ganz genau hingehört hat ...nicht - der 55AMG lief völlig normal - jedoch mit Platten.

Die schöne kurvenreiche Rückfahrt zum Hotel versüßte den herrlichen Tag. Das Grill-Buffet im Biergarten wartet bereits auf uns. Das Ehepaar Müller -Neu-Mitglieder aus dem Westerwald- war Zeuge der Preisverleihung. Die meisten 171iger SLK-Fachfragen hatten (die Platten-Unglücksraben) Hans-Peter und Rita Holschuh richtig beantwortet und Jörg und Hanne Otten bekamen den Sekt-Orden für die weiteste Anreise aus Bremen-Nord.

Soweit die Ermittlungen - wer war nun der Platten-Attentäter? Falls es Hans-Peter beim morgendlichen Profil-Messen mit einem zu tiefen Stich nicht selber war - wir werden es wohl nie erfahren!

Vielen Dank an alle Organisatoren, Hauptdarsteller, Komparsen und Teilnehmer für dieses tolle Wochenende.

 

Nachsatz von Ruth Graf

Erfreulicher Weise kann ich euch mitteilen, dass Gerd Heimann & Roswitha Prangenberg auch wieder SLK fahren. Die Verhandlungen mit Dieter Blind waren erfolgreich und nach DEM Wochenende, konnte Gerd nicht anders. Jedes mal, wenn er im SLK saß, wurde er traurig, denn das „Schiffchen“ ist wohl nicht wirklich ein Ersatz. Auch unseren Tourguides, Peter und Heinz, hat es so gut gefallen, dass sie Mitglieder wurden.

 



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