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Fotoalben
 


22. - 24. Juni 2007:

Treffen im schwäb.-fränk. Wald

5. SLK HiFi-Tag bei HUBcar

 
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Impressionen vom Treffen

 

Event bei HUBcar

 

Besichtigung Mercedes-Benz Classic Center

 

Der Hag-Hof

 
  Weitere Bilder von Andreas können hier herunter geladen werden:

www.i-b-a-m.de/SLK/HUB-Car.zip

 

von Christian Köhlen

Auch in diesem Jahr fand wieder der HUBcar SLK HiFi Tag statt. Leider war die Beteiligung seitens SLK Roadster e.V. nicht besonders groß. Verdient hätte es diese Veranstaltung aber allemal. Schon Freitagvormittag trafen sich erste Teilnehmer bei HUBcar in Winnenden. Nach einer Begrüßung mit Häppchen und Sekt fuhr man in zwei Kolonnen zu AMG nach Affalterbach. Nach der Begrüßung und Ansprache im Kundencenter folgte eine ca. einstündige Führung durch das Werk. Zuerst wurde die Halle besichtigt in der AMG Fahrzeuge nach Wunsch Ihrer Besitzer individualisiert werden. Ferner standen dort auch das Formel1 Safetycar und das Medical Car zum Kundendienst. Es folgte die Halle mit der Motorenfertigung. Im Erdgeschoß werden die 5,5l und 6,3l Motoren gebaut, im Obergeschoß haben die Zwölfzylindermotoren ihre Geburtsstätte. Jeder Motor hat nur einen Erbauer, der später auch auf einer Plakette am Motor genannt wird. Auffallend in den Montagehallen ist die Sauberkeit. Der Boden ist immer gekehrt, es wirkt wie geleckt. Die Monteure arbeiten mit weißen Handschuhen und dies obwohl Öle und Fette an den Bauteilen unvermeidbar sind. Als die SLK-Gruppe Ihren Besuch beendet hatte, kamen schon die nächsten Gäste. Allerdings ein etwas gehobeneres Klientel: Mindestens zwanzig SL300 fuhren vor.

Nach einer Ausfahrt von ca. 70 Km durch die schöne württemberger Landschaft über hügelige, kurvenreiche Nebenstraßen ließ man den Tag in einer Waldschänke ausklingen. Später fuhr ein Teil der Gäste zum Hotel Haghof bei Altdorf, wo Zimmer reserviert waren.

Am Samstagvormittag war dann wieder großes Treffen bei HUBcar in Winnenden. Die hervorragende Organisation hatte für einen großen Parkplatz in einer Nebenstraße gesorgt und wies die Fahrzeuge auch gleich in die spätere Ausfahrtsgruppe ein.

Am Firmensitz von HUBcar, einem exklusiven Veredler der HiFi-Anlage in Fahrzeugen, spezialisiert auf den SLK wurde für das leibliche Wohl gesorgt. Neben einem Sektempfang bot ein Imbißstand internationale und schwäbische Spezialitäten an. Die Fa. Rametti zeigt ihr Produktprogramm diverser Kaffeespezialitäten. Aber das Highlight war das Angebot des Veranstalters, denjenigen, der was auf die Ohren bekommen wollte restlos zu bedienen. Diverse Fahrzeuge der Baureihen R170 und R171 mit unterschiedlichen HUBcar-Soundsystemen standen zum Probehören bereit. Mit fachmännischen Erklärungen wurden dann die Veränderungen an den Wagen gezeigt. Probehören war selbstverständlich, auch eigene CDs konnte man vorgespielt bekommen. Vom einfachen Austausch der Serienlautsprecher hin bis zu komplett neuen Soundsystemen konnte man alles sehen und vor allem hören. Im Ladengeschäft konnte man einzelne Bauteile besichtigen. Auch die Fa. Piecha Design Automotive Components hatte exklusive Anbauteile für den R171 ausgestellt.

Mittags erfolgte dann der Aufbruch zum Besuch des Mercedes Classic Centers in Fellbach. In fünf Kolonnen mit insgesamt 53 Fahrzeugen fuhr man dann los. Schon bei der Anmeldung hatte man angeben können, ob man lieber langsam oder aber in flotterer Geschwindigkeit unterwegs sein wollte.

In Fellbach begrüßte uns dann Hr. Matthias Restle vom MB CC. In der Ausstellungshalle standen verschiedene Fahrzeugträume zum Kauf bereit. Unter anderem drei 300SL und ein 300SL Roadster. Zwei verschiedene 300er Cabrio waren anwesend. Einer war schon verkauft, aber der andere war ein Schnäppchen für 198.000 €. Kein Sonderangebot war allerdings eine Pagode von 1971 für 65.000 €.

Herr Restle führte uns dann in drei Gruppen nacheinander durch die Werkstatt. Die an der Führung nicht Teilnehmenden konnten sich derweil an der Theke mit charmanten Service an einem kleinen Imbiß gütlich tun. In der Werkstatt erläuterte Hr. Restle dann die Entstehung des MB CC aus der Museumswerkstätte, die sich 1993 der zahlenden Kundschaft geöffnet hat. Aufgrund seiner Möglichkeiten bei der Informationsbeschaffung und des Teilevorrates steht das MB CC jedem Restaurationsbetrieb weit überlegen da. In Germersheim verfügt das MB CC über ein Teilelager von über 40.000 verschiedenen Positionen. Sollte mal ein Teil dort nicht vorrätig sein, so lässt man es entweder vom ursprünglichen Hersteller nach fertigen oder man stellt es selbst her. Dass dies seinen Preis hat, ist selbstverständlich, jedoch ist das wohl bei der Kundenzielgruppe nicht das große Problem. An zu restaurierenden Kundenfahrzeugen sah man einen italienischen 300SL mit null PS, da derzeit der Motor ausgebaut war. Ein Blickfang war jedoch ein „Großer Mercedes“ 770 in gepanzerter Ausführung aus den dreißiger Jahren. Dieses Fahrzeug gehört zum jordanischen Königshaus und erfährt gerade eine Totalrestauration.

Neben den Kundenfahrzeugen baut man auch Mercedes Oldtimer wieder auf und führt einen Handel mit ihnen. Daneben hält man auch eine eigene Fahrzeugflotte an ausgesuchten Fahrzeugen vor, die mit oder ohne Fahrer für besondere Anlässe gemietet werden können, z. B. Hochzeiten oder zur Unterhaltung von Geschäftsfreunden.

In einer Nebenhalle zeigte uns Hr. Restle dann weitere Fahrzeuge, die in Arbeit waren. Neben zwei echten 600er (W100), einmal sogar als Pullman in extra langer Ausführung, standen auch wieder zwei 300SL aus dem Museumsbestand umher und ein Roadster aus den USA, der verkauft werden soll. Angesichts der Stückzahl, wer mitgerechnet hat: sechs Coupé und zwei Roadster in drei kleineren Hallen, fast un-glaublich, dass jeder dieser Wagen inzwischen einen Wert von ca. 600 bis 700.000 € hat. Als Unikum parkte dort auch ein Nachbau des Benz-Dreirades von 1886. Vor ein paar Jahren war eine kleine Auflage dieses Nachbaues käuflich zu erwerben.

Nach diesem interessanten Besuch des Classic Centers begann dann die große Ausfahrt wieder in den bekannten fünf Gruppen. Die Strecke führte abwechselnd über wunderschöne, hügelige Nebenstraßen durch kurvige Waldsektionen. Aufgrund des äußerst geringen Verkehrs konnte man auch mal „die Sau rauslassen“ und testen, was das Fahrwerk des SLK alles mitmacht, und das war viel.

Am Abend trafen die Kolonnen dann an der Hagmühle ein. Hierbei handelt es sich um eine alte Mühle, die bisher nur teilrestauriert ist. Große Teile der Anlage befinden sich noch im Zustand, als der Betrieb eingestellt wurde mit all den alten Maschinen und Werkzeugen. In den teilweise restaurierten Räumen war dann für uns bereits das reichhaltige Buffet aufgebaut mit allen möglichen Spezialitäten. Neben Reh- und Schweinebraten durften natürlich auch Spätzle und Maultaschen nicht fehlen. Zum Abschluss wurden die Gäste dann mit Obst und Eis verwöhnt. In der Hagmühle endeten damit die absolut perfekt organisierten HUBcar SLK HiFi Tage und es ist zu hoffen, dass sie wieder stattfinden und dann mit vielleicht einer etwas größeren Beteiligung des SLK Roadster Clubs.

 



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