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Fotoalben
 


17. - 20. Mai 2007:

Treffen in Potsdam

 
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Impressionen vom Treffen

 
 
 
 
 

von Frank Prondzinski

Am Donnerstag reisten wir zum „Märkischen Gildehaus" nach Caputh. Ein Hotel welches direkt am Schwielowsee liegt und sogar über einen eigenen Bootssteg verfügt. Ein gutbürgerliches Haus mit einer hervorragenden Küche und zivilen Preisen, auf einem fast parkähnlichen Grundstück gelegen. Die Fahrzeuge parkten schön in einer Reihe, dieser Platz war die ganze Zeit für uns reserviert und des Nachts verschlossen.

Der Ort Caputh ist bekannt durch das Lustschloss des „großen Kurfürsten". Der berühmteste Einwohner der Gemeinde war wohl Albert Einstein, der hier ein Sommerhaus am Waldrand besaß und nach eigenen Worten in Caputh die schönsten Jahre seines Lebens verbracht hat. Wenn dies der wohl intelligenteste Mensch gesagt hat, der je gelebt hat, kann sich jeder vorstellen, wie idyllisch der kleine Ort ist.

Nachdem alle Teilnehmer dieses Treffens die Zimmer bezogen und noch ein wenig entspannt hatten, starteten wir zu einer kleinen Ausfahrt. Der Weg führte uns zur „Wildschweinbäckerei". Dieses idyllisch gelegene Ausflugslokal ist bis nach Berlin hinein für seine leckeren Wildgerichte bekannt. In einem zum Lokal gehörenden Wildgehege konnten wir Wildschweine in jeder Größe in Augenschein nehmen. Im Weiteren wurde noch an einem Weißdorngarten angehalten, bevor die obligatorische Kaffeepause eingelegt wurde. Hier nahmen die meisten ein sehr leckeres Stück Erdbeerkuchen zu sich.

Mit Hilfe einer Fähre wurde die Havel überwunden und wir gelangten zurück zum Hotel, wo ein schöner Grillabend abgehalten wurde. Ich möchte es nicht unerwähnt lassen, dass Astrid Geburtstag hatte und wir natürlich auf ihr Wohl tranken.

Freitag 18.Mai 2007

Nach dem Frühstück brachen wir pünktlich um 9.30 Uhr nach Potsdam auf. Die Fahrzeuge stellten wir an der Orangerie beim Schloss Sanssouci in einem abgeschlossenen Innenhof ab. Hier wartete schon der Bus für unsere Stadtrundfahrt auf uns.

Erste Station war das „Neue Palais" das Friedrich der Zweite, genannt der Grosse, nach dem gewonnenen Siebenjährigen Krieg (1756 – 1763) erbaute. Es sollte auch nach außen zeigen das Preußen nunmehr eine Großmacht ist. Friedrich der Große der auch der „alte Fritz" genannt wurde, kam am 24.1.1712 als Sohn von König Friedrich Wilhelm den Ersten (Soldatenkönig) zur Welt. Er war Enkel von Friedrich dem Ersten. Er liebte das höfische Leben und war den Ideen der Aufklärung sehr aufgeschlossen. Seine Sommerresidenz Schloss Sanssouci erbaute Knobelsdorff 1745 nach den Entwürfen des Königs. Friedrich starb 1786 in Sanssouci.

Weiter ging es in die Barocke Altstadt von Potsdam und in das Holländische Viertel, welches wir in Augenschein nahmen. Von hier machten wir einen kurzen Abstecher zur Glienicker Brücke. Hier verlief mitten auf der Brücke bis zum Mauerfall die Grenze zwischen West-Berlin und der „DDR". Die Brücke ging als Ort des Agentenaustausches der Großmächte in die Geschichte ein.

Von hier fuhren wir weiter zum Schloss Cecilienhof. Hier trafen sich in der Zeit vom 17.Juli bis zum 2.August 1945 der US-Präsident Harry S. Truman, der sowjetische Partei und Staatschef Jossif Stalin sowie der britische Premierminster Winston Churchill sowie dessen Nachfolger Clement Attlee zur Potsdamer Konferenz um über das Schicksal des besiegten Deutschlands zu Entscheiden. Wie sagte Wolfgang so treffend „und hier haben wir dann die A….. Karte erhalten".

Nach diesem Ausflug in die jüngere Geschichte ging es durch die verbotene Stadt, hier befand sich bis 1993 die Zentrale des KGB zurück zum Schloss Sanssouci welches uns bei einer Führung näher gebracht wurde.

Nach der Kaffeepause wurde noch eine kleine Ausfahrt durch die märkische Landschaft unternommen, bevor es zurück zum Hotel ging. Hier erwartete uns ein Leckeres 3-Gänge-Menü.

Samstag 19.Mai 2007

Nach dem Frühstück machten wir uns auf in die Lutherstadt Wittenberge. Der Weg führte uns über das flache Land mit Feldern, Wiesen und Kieferwäldern. In Wittenberge sahen wir uns die Altstadt sowie die Schlosskirche an wo Martin Luther am 31.Oktober 1517 seine berühmten 95 Thesen publizierte, in denen er die Bußpraxis der Kirche anprangerte und somit die Reformation einleitete. Martin Luther wurde am 10.November 1483 in Eisleben geboren, wo er auch am 18.Februar 1546 verstarb.

Im Hof der Kirche standen noch sehr schöne andere Cabrios, der TR 7 Club veranstaltete in Wittenberge sein Jahrestreffen. Diese Keilförmigen englischen Sportwagen der späten 70er Jahre sind heute noch eine Augenweide.

Von Wittenberge ging es durch kleine Dörfer zur Burg Rabenstein. Diese im 12. Jahrhundert am Rande des Hohen Flämings erbaute Burg wurde nie eingenommen und war für die Gerichtsbarkeit von 15 Dörfern zuständig. Der Burgfried hat eine Höhe von 30 Metern und einen Durchmesser von 13 Metern. Die Mauerstärke beträgt unten 4,70 Meter und oben 2 Meter. Bei einer sehr schönen Führung durch das Gemäuer erfuhren wir viel Interessantes aus dem Leben im Mittelalter.

Nach der Burgbesichtigung war genügend Zeit zum Kaffeetrinken oder für einen kleinen Imbiss. Den Abschluss bildete dann eine Falknervorführung.

Da die Zeit wieder einmal wie im Flug vergangen war traten wir die Rückfahrt zum Hotel an. Am Abend wurde á la Carte gespeist, und ein schönes Treffen neigte sich dem Ende.

An dieser Stelle seien nochmals Jutta und Wolfgang für die perfekte Ausrichtung dieses Treffens gedankt, das in seiner Art einmalig war. Wer nicht dabei war hat wirklich etwas versäumt!!!!

 
 
 



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